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Switzerland

Kabelnetzbetreiber UPC verliert 2019 weniger Kunden als im Vorjahr

(wap) Der Schweizer Kabelnetzbetreiber UPC – ein Tochterunternehmen des britischen Internet-Giganten Liberty Global – hat sich im letzten Jahr stabilisieren können. Dies geht aus den am Freitag veröffentlichten Abonnementen- und Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2019 hervor. Wie UPC mitteilt, konnte der Abonnementen-Rückgang bei den Privatkunden gegenüber 2018 um 55 Prozent reduziert werden. Im Geschäftskundenbereich wurde ein Wachstum von 5,2 Prozent erzielt. Über das ganze Geschäft gesehen sei die Wachstumsszone aber noch nicht erreicht: Der Gesamtumsatz von UPC sank 2019 um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Über Gewinne und Verluste gibt das Unternehmen keine Auskunft, erklärt eine Sprecherin auf Anfrage von CH Media.

«Unser Wachstumsplan ist klar auf Kurs», wird UPC-CEO Baptiest Coopmans in der Mitteilung zitiert. UPC habe ihre Leistung stabilisieren können. Das zeige auch der beste Kundenzufriedenheits-Wert seit zehn Jahren. Der vor einem Jahr initiierte Wachstumsplan zielt laut Coopmans darauf an, innerhalb von zwei bis drei Jahren wieder zum Wachstum zurückzufinden. Dies soll namentlich über strukturelle Verbesserungen der Produktequalität erfolgen.

2019 sei es gelungen, den Rückgang der Abonnemente zu bremsen. Konkret seien die Kündigungen um 55 Prozent zurückgegangen. Als Grund dafür nennt die UPC in einer Medienmitteilung die Etablierung von UPC TV im Markt, die flächendeckende Lancierung von schnelleren Internetangeboten und optimierte Festnetz- und Mobil-Angebote.

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