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Joseph Beuys – der moderne Zauberer war ein Pseudoschamane. Das wusste man nach seinem Happening mit einem Kojoten

Die Berühmtheit des Künstlers kam nicht zuletzt daher, dass man ihn für eine Art Medizinmann hielt, der mit Naturgeistern kommunizieren kann. Die gemeinsame Performance mit einem Kojoten begründete diese Legende. Beuys reiste dazu extra nach New York City – ohne auch nur einen Blick auf die Stadt zu werfen.

Joseph Beuys in der Aktion «I like America and America likes me» mit einem Kojoten 1974 in der New Yorker Galerie von René Block.

Joseph Beuys in der Aktion «I like America and America likes me» mit einem Kojoten 1974 in der New Yorker Galerie von René Block.

Caroline Tisdall / Pro Litteris

Im Mai 1974 hatte sich Joseph Beuys tagelang in einer New Yorker Galerie mit einem Kojoten zusammen in einen Raum eingesperrt. Am John-F.-Kennedy-Airport angekommen, liess sich der Düsseldorfer Künstler sofort von Kopf bis Fuss in Filz einwickeln. Derartig verpackt und ohne einen einzigen Blick für die Stadt liess er sich mit einem Krankenwagen direkt in die Galerie von René Block zu «Little John» fahren.