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Jetzt spricht Peinigerin Lara O. (25) im BLICK:: «Ich hätte die Dildo-Sache verhindern sollen»

Die Anklage schockiert. Weil Mira A.* (23) ihre Freundin Lara O.* (25) bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) anschwärzte, wurde sie von der beschuldigten Mutter und drei weiteren Kolleginnen entführt, geschlagen und misshandelt. Von Schlägen ins Gesicht bis zur Erniedrigung mit einem Dildo. Im BLICK erklärt Peinigerin Lara O., wie ihr Racheplan so eskalieren konnte. Im Gespräch in der Kanzlei ihres Zürcher Anwalts Hugo Werren (69), bekannt als «Doktor Hugo», sagt sie: «Es ist alles aus dem Ruder gelaufen. Ich schäme mich zutiefst.» Ihr Verteidiger: «Meine Mandantin weiss, dass sie hätte intervenieren müssen. Dass es zu all diesen Handlungen gekommen ist, ist sicher auch einem gewissen Gruppendruck der Clique geschuldet.»

BLICK: Entführen, misshandeln, schlagen. Die Vorwürfe gegen Sie und Ihre Kolleginnen sind heftig. Wie konnte es so weit kommen?
Lara O.:
Meine Freundin Mira informierte die Kesb, ich würde meinen zweijährigen Sohn vernachlässigen. Ich nähme Drogen, würde ihn schlagen und ginge in den Ausgang. Dies war alles gelogen. Ich habe sogar einen freiwilligen Drogentest machen lassen – der war negativ.

Weshalb sollte Mira dies getan haben?
Ich muss annehmen, dass mein Ex-Freund, der das alleinige Sorgerecht für den Buben will, sie dahingehend beeinflusst hat.

Und Sie wollten Rache.
Ja, aber erst, als sie mich in meinem Bekanntenkreis schlechtmachte. Ich war hässig und wollte ihr dafür eine Ohrfeige geben.

Wie sollte das Ganze ablaufen?
Ich wollte erst mit ihr sprechen, doch sie stritt alles ab. Mit meinen Kolleginnen fuhr ich an ihren Arbeitsort. In der Folge eskalierte alles.

Was geschah dann?
Meine Kollegin Svea K. hat sie ins Gesicht geschlagen und wollte ihr eine Zigarette auf der Hand ausdrücken. Dagegen habe ich mich gewehrt.

Weshalb haben Sie die sexuellen Handlungen nicht verhindert?
Das war sicher ein Fehler, doch Mira hat es freiwillig getan. Sie habe schon bei Frauenabenden Ähnliches mit anderem Sexspielzeug gemacht. Ich konnte fast nicht hinschauen und hab mich so was von geschämt. Nachts sehe ich alles vor mir.

Was würden Sie heute anders machen?
Ich hätten nochmals versuchen sollen, alleine mit ihr zu reden. Hätte es nichts genutzt, hätte ich sie wegen Verleumdung anzeigen müssen. Doch zur Ohrfeige stehe ich. Doch die Dildo-Sache hätte ich verhindern sollen.

Welche Strafe für Sie wäre angemessen?
Eigentlich habe ich ausser der Ohrfeige selber nichts Schlimmes gemacht. Ich hoffe, dass dies die Richter berücksichtigen. Ich war auch schon über zwei Monate in Untersuchungshaft.

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