Switzerland

INTERVIEW - Mitte-Präsident Pfister: «Die Wirtschaftsordnung dieses Landes muss sich verändern»

Gerhard Pfister ist das Aushängeschild der Mitte-Partei. Im Gespräch mit der NZZ erklärt er, weshalb die FDP im Bundesrat übervertreten ist und es nach Corona einen neuen Kapitalismus braucht – einen «dritten Weg»

«Eine polarisierte Gesellschaft ist eine gespaltene Gesellschaft. Das ist sehr vielen Menschen bewusst»: Mitte-Chef und Nationalrat Gerhard Pfister.

«Eine polarisierte Gesellschaft ist eine gespaltene Gesellschaft. Das ist sehr vielen Menschen bewusst»: Mitte-Chef und Nationalrat Gerhard Pfister.

Christoph Ruckstuhl / NZZ

Die Heirat ist vollzogen, aber der Zusammenzug lässt noch auf sich warten. So könnte man die Lage bei der Mitte beschreiben, jener aus der grossen CVP und der kleinen BDP fusionierten neuen Partei. Irgendwann im Sommer soll der erste gemeinsame Parteitag stattfinden, sofern es die Pandemie zulässt. Gerhard Pfister, der starke Mann der CVP, ist nun auch der starke Mann der Mitte. Wir treffen den Zuger Nationalrat in der Parteizentrale am Berner Hirschengraben, dem einstigen Hauptquartier der CVP. Doch kein Wahlplakat und keine orange Fahne erinnern mehr daran – Tabula rasa.

Football news:

UEFA-Präsident über mögliche Absage des Spiels Real-Chelsea in der Champions League: Die Chancen dafür sind sehr gering. UEFA-Präsident Alexander Ceferin hat auf die Frage nach einer möglichen Absage des Champions-League-Halbfinals zwischen Real Madrid und dem FC Chelsea wegen der Beteiligung dieser Klubs an dem Projekt zur Schaffung der Super League in Europa geantwortet
Woodward trat zurück, weil er die Teilnahme von Manchester United an der Super League (Air Force) nicht unterstützte
Mikel Arteta: Kronke hat sich bei mir und den Spielern von Arsenal für die Super League entschuldigt. Der Klub hatte gute Absichten
UEFA-Präsident: Schauen Sie sich die Bayern an: Sie haben keine Schulden und sie haben die Champions League gewonnen. Rummenigge, Watzke und Al-Khelaifi haben mir sehr geholfen
Die Fans von Manchester United eine Protestaktion gegen die Глейзеров blockieren Eingänge auf der Basis des Clubs: Wir entscheiden, wenn Sie spielen
Perez und Agnelli sind sich sicher: 90 Minuten sind viel für Spiele. Vor drei Jahren wollte man offiziell eine Stunde spielen, aber mit Zeitstopp wurde die Idee vom heutigen RFS-Stadtrat für die Schiedsrichter erklärt. Die Superliga ist schnell abgestürzt, aber Florentino Perez hat noch ein kontroverses Thema: Wenn junge Leute sagen, dass Fußballspiele zu lang sind, dann ist das Spiel uninteressant, oder wir müssen einfach die Zeit reduzieren
Ceferin über die Super League: Barcelona enttäuschte am wenigsten. Laporte ist ein schlauer Verhandler und fand eine Ausstiegsstrategie