Switzerland

Interview mit Marcel Tanner: «Die ersten Impfstoffe sind nicht ideal»

Der oberste Schweizer Wissenschaftler Marcel Tanner dämpft die Erwartungen an die Corona-Impfung. Er fürchtet, die Krise wird länger dauern – macht aber dennoch Hoffnung.

«Wir leiden an einer Seuche: Wir wollen hundertprozentige Sicherheit»: Epidemiologe Marcel Tanner in seinem Büro am Schweizer Tropeninstitut in Basel.

«Wir leiden an einer Seuche: Wir wollen hundertprozentige Sicherheit»: Epidemiologe Marcel Tanner in seinem Büro am Schweizer Tropeninstitut in Basel.

Foto: Andrea Zahler

Marcel Tanner, wir erleben gerade einen unerhörten Wettlauf um ein Corona-Gegenmittel. Aktuell sind weltweit über zwei Dutzend Impfstoffe in der klinischen Erprobung, rund 140 weitere sind in Entwicklung. Haben Sie schon einmal ein solches Rennen miterlebt?

Nein, noch nie in so kurzer Zeit. Ich finde es gut, dass sich jetzt so viele Wissenschaftler rund um den Globus engagieren und ernsthaft dabei sein wollen. Wir werden jetzt dann aber eine Ausdünnung der Efforts sehen, irgendwann werden nur noch die besten Kandidaten übrig bleiben.

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