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In Nagorni Karabach wird wieder heftig gekämpft. Die Geschichte eines Konflikts, der eigentlich als eingefroren galt

Seit Ende September kommt es in Nagorni Karabach wieder zu Gefechten zwischen Armenien und Aserbaidschan. Auslandredaktor Andreas Rüesch wirft einen Blick auf die gewaltvolle Vergangenheit dieser Region.

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In dieser Podcast-Episode:

Von 1992 bis 1994 bekämpften sich Armenien und Aserbaidschan letztmals in einem offenen Krieg in dieser gebirgigen Region des Südkaukasus, nachdem mit dem Niedergang der Sowjetunion nationalistisch motivierte Auseinandersetzungen zwischen christlichen Armeniern und muslimischen Aseri wiederaufgeflammt waren. Angesichts der armenischen Übermacht verlor Baku damals die Kontrolle über das völkerrechtlich ihm zustehende Gebiet. Das Gefühl einer Demütigung sass in Aserbaidschan all die Jahre tief.

Erlebt die Weltöffentlichkeit gerade die späte Rache Aserbaidschans? Wo genau liegen die Ursprünge dieses Territorialkonflikts? Und weshalb sind die kriegerischen Ereignisse von geopolitischer Bedeutung? Der NZZ-Auslandredaktor und ehemalige Russland-Korrespondent Andreas Rüesch erläutert die über einhundertjährige Geschichte des Konflikts. Und er erklärt, weshalb die Auseinandersetzung zwischen Armenien und Aserbaidschan russische und türkische Interessen tangiert.

Alle Episoden von «NZZ Akzent» finden Sie in dieser Übersicht.

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