Politiker von links bis rechts streuen uns Sand in die Augen. Elektromobilität ist gar nicht so sauber.

Zur Herstellung eines Hochleistungs-Akkus braucht es sehr viel Energie, welche nur zu einem kleinen Teil rückgewonnen wird. Ein Tesla Akku setzt im gesamten, ab Abbau der Materialien bis zur Herstellung etwa gleich viel CO2 aus, wie ein Auto mit Verbrennungsmotor der 6l/100km und ca. 100 000 km fährt.

Dazu kommen die Umweltschäden.  Zum Beispiel 60 Prozent vom Lithium kommen von Chile/Argentinien. Ein Gebiet von ca. 30 000 km2 ist verseucht. Die Indigene Bevölkerung leidet an Wassermangel. Werden doch pro Tag 25 Millionen Liter Grundwasser für Lithium Abbau verbraucht. Beim Trocknungsprozess geht giftiger Staub in die Umwelt was zur Folge hat, dass die Tiere erblinden.

Beim Abbau von Kobalt, vor allem im Kongo, Umweltzerstörung, Kinderarbeit, «Versklavung» der Arbeiter.

Das Entsorgen der Akkus ist auch noch nicht gelöst. Im schlimmsten Fall könnte man sie ja in Afrika entsorgen!

Zusammenfassung: Für die Elektromobilität wird der Regenwald abgebaut, Artenvielfalt vernichtet, Umwelt verseucht sowie schwerste Menschenrechtsverletzungen begangen.

Dazu fahren die Elektromobile mit einem grossen Anteil von Strom, produziert aus thermischen Kraftwerken. (Norwegen hat ca. 30 Prozent EL Fahrzeuge, ist jetzt aber am Anschlag mit ihren Stromkapazitäten. Sie kaufen jetzt Strom aus der Bundesrepublik Deutschland dazu. Das Kabel ist schon verlegt.)

Frage: Sind die Politiker die voll auf Elektromobilität setzen im Klaren was sie uns da Vorgaukeln?

Darunter hat es auch solche die sich sehr für eine intakte Umwelt einsetzen, aber die nur bei uns.

Südamerika, Indonesien, Afrika etc. sind eben nicht "In".

G. Graber