Switzerland

«Immer die roten Flaggen»: Räikkönen (17.) nur in der Boxengasse zu schnell

Es passiert in der ersten Quali-Phase in Le Castellet: Kimi Räikkönen kämpft im Alfa-Sauber um den Einzug ins Q2, ist gut unterwegs – bis er den Lauf abbrechen muss. Rote Flagge in Südfrankreich. Der Dreher und Crash von Mick Schumacher (22) kurz vor Ablauf der ersten 18 Minuten beendet die Zeiten-Jagd des Finnen und auch von Aston-Martin-Pilot Lance Stroll.

Während Räikkönen (17.) und Stroll (19.) auf den hinteren Plätzen hängen bleiben, stösst Schumi junior zum ersten Mal überhaupt in die nächste Quali-Runde vor, wo er aber wegen seines demolierten Autos nicht starten kann. Schumacher zu «Sky»: «Da kriegst du einen Kuchen und darfst ihn nicht esse.» Noch mehr ärgert sich Räikkönen.

Der Weltmeister von 2007 ist frustriert, weil ihm Schumacher die Zeiten-Jagd vermasselt. Kimi meckert: «Die roten Flaggen zerstören in letzter Zeit immer meine Runden.»

Den Ärger zeigt er gleich danach: Weil Kimi nachher an den Boxen wieder einmal frustriert ist, bekommt sein Team Post von der FIA: 200 Euro Busse, weil der 336-fache GP-Starter mit 61,2 km/h (statt 60) in den Boxengasse-Radar geraten ist.

Die Alfa-Sauber-Stimmen aus Le Castellet

Alfa-Sauber spricht von einem «recht guten Qualifying». Es sei ein Vorteil, dass Antonio Giovinazzi ausserhalb der Top 10 die Start-Reifen für den Sonntag frei wählen kann. «Das war das letzte Mal hier im 2019 ein Vorteil.»

Kimi Räikkönen (17. – 9. Reihe): «In letzter Zeit scheint es, dass immer die roten Flaggen meine Runden zerstören. Ich war auf einer guten Runde, die Zeit wäre ok gewesen. Aber so ist es, da kann ich nichts machen.»

Antonio Giovinazzi (13. – 7. Reihe): «Wir können zufrieden sein mit dem heutigen Resultat: Unser Ziel war Platz 11, also nah an den Top 10 zu sein aber nicht ganz drin, weil wir wissen, dass weichen Reifen keine gute Mischung für das Rennen sein werden. Dieses Ziel haben wir fast erreicht. Die Reifen frei zu wählen erlaubt es uns, unsere Strategie zu optimieren: Wenn wir einen guten Start haben und eine saubere erste Runde, dann machen wir Plätze gut und erreichen die Punkte.»

Frédéric Vasseur (Alfa-Sauber-Chef): «Das Team machte heute einen guten Job. Wir sind zufrieden, wir waren auf Kurs, mit beiden Autos ein gutes Ergebnis zu erzielen. Das war es vor der Roten Flagge.»

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