Switzerland

Hürden-Star nach Luxus-Trip beflügelt: Knackt Joseph heute schon wieder den Schweizer Rekord?

Luxus kennen die Schweizer Leichtathleten eigentlich nicht. Harte Arbeit für überschaubaren Lohn, heisst es für sie normalerweise. Doch Hürdensprinter Jason Joseph (21) bekommt einen Vorgeschmack, was auf absolutem Weltniveau blühen könnte: Auf dem Weg zum Diamond-League-Meeting in Doha (Katar) fliegt der Baselbieter Business-Class.

Sein Fazit mit einem Augenzwinkern: «Ich muss unbedingt reich werden. Das war unglaublich bequem.» Der 1,93-m-Mann konnte sogar schlafen und die Beine strecken. «In der Economy nehme ich normalerweise einen Sitz am Gang oder beim Notausgang, damit ich nicht allzu lange mit angewinkelten Knien sitzen muss. Die schmerzen sonst irgendwann.»

Mit dem Glamour-Leben an der Hürden-Weltspitze hat der Business-Flug übrigens nichts zu tun. «Das hat sich kurzfristig ergeben», verrät Joseph. «Ich konnte am Schalter günstig upgraden, da habe ich zugeschlagen. Zur Gewohnheit wird es wahrscheinlich nicht.»

Zur Gewohnheit geworden sind dafür schnelle Zeiten. Durchstarter Joseph hat den Schweizer Rekord diese Saison bereits mehrfach verbessert. Am Freitag soll noch mehr folgen. «Ich liebäugle damit», gibt er zu. «Der Kopf ist bereit, ein Schweizer Rekord ist noch einmal möglich. Jetzt hoffe ich, dass es die Beine auch noch einmal sind.» Mindestens Platz 3 soll auf der Bahn für ihn herausschauen.

Es wäre der perfekte Saisonabschluss. Von Doha aus geht es danach direkt in die Ferien – nach Portugal mit seinem Bündner Sprint-Kumpel William Reais (21).

Was zeigt Duplantis?

Auf Rekordkurs ist dieser Tage auch der Schwede Mondo Duplantis (20). Der Stabhoch-Überflieger verbesserte zuletzt in Rom den Uralt-Freiluft-Weltrekord von Sergej Bubka auf 6,15 m. Der legendäre Ukrainer, der zu seinen Aktivzeiten gegen Mondos Papa Greg antrat, sieht für Duplantis keine Limiten. «6.20? 6.25? Aus meiner Sicht kann er das heute schaffen», so Bubka zur «BBC».

Und auch die Konkurrenz zeigt sich beeindruckt. Der zweifache Weltmeister Sam Kendricks (USA) weiss: «Wenn du gegen Mondo bestehen willst, musst du besser sein als jemals zuvor. Manchmal ist es furchteinflössend, zu akzeptieren, dass ich besser sein muss als alle meine Vorgänger, nur um mithalten zu können.» Ob er das kann, kann Kendricks gegen Duplantis und den Franzosen Renaud Lavillenie im Dreikampf der Stars, die alle 6,05 m schon geknackt haben, am Freitag in Doha beweisen

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