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Switzerland

Hunderte Fahrverbote gegen Fahrer aus der Schweiz: Deutsche fordern Schweizer auf, ihr Billett einzuschicken

Allein in Baden-Württemberg sprachen die deutschen Behörden 2019 fast 1000 Fahrverbote gegen Schweizer aus. Die Betroffenen werden aufgefordert, ihr Billett einzuschicken.

Letztes Jahr sprachen die deutschen Behörden allein in Baden-Württemberg 974 Fahrverbote gegen Schweizer aus: 891 davon über einen Monat, 62 über zwei Monate und 21 über drei Monate. Dies berichtet «20min.ch». Die Betroffenen werden aufgefordert, ihren Führerausweis einzuschicken. Dann werden sie von den deutschen Behörden mit einem Kleber versehen und zurückgeschickt.

Wie viele Schweizer sich dem Fahrverbot verweigern, kann die zentrale Bussgeldbehörde nicht sagen. Laut Thomas Rohrbach, Mediensprecher des Bundesamts für Strassen (Astra), müssen die betroffenen Schweizer der Aufforderung rechtlich gesehen nicht nachkommen. Doch bei der nächsten Deutschland-Reise kann es in diesem Fall zu Problemen kommen. Rohrbach: «Dann beginnt das Fahrverbot nicht zu laufen und die Person kann ins Fahndungsregister aufgenommen werden.»

Wird der Fahrausweis nämlich nicht eingeschickt, gilt das Fahrverbot trotzdem. Fliegt man in diesem Fall bei einer Kontrolle auf, droht nochmals eine Geld- oder sogar eine Gefängnisstrafe von bis zu einem Jahr, wie das Bayerische Polizeiverwaltungsamt auf Anfrage der Nachrichtenseite sagt. (noo)

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