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«Höhle der Löwen»-Investorin Dagmar Wöhrl: Millionen-Deal dank Füdli-Dusche

Mit einer handlichen mobilen Füdli-Dusche wollten die beiden Berliner Gründer Frank Schmischke und Oliver Elsoud in der deutschen Version der TV-Sendung «Die Höhle der Löwen» von ihrer Idee überzeugen. Doch nur Jury-Neuling Dagmar Wöhrl (66) konnte sich für das Start-up «HappyPo» begeistern.

Sie investierte 120'000 Euro in die Alternative zu handelsüblichen WC-Papier und sicherte sich damit 25 Prozent der Anteile des jungen Unternehmens – und das zahlte sich aus.

Dagmar Wöhrl landet Millionen-Deal

Wöhrl sagt zu «Bild»: «Als Frank Schmischke letztes Jahr signalisierte, dass er andere berufliche und private Pläne habe und daher seine Anteile verkaufen möchte, habe ich ihn dann mit dem in meinen Augen besten Partner für die Zukunft zusammenbringen können.» Sie sei unglaublich stolz auf das «HappyPo»-Team.

Laut «Bild» hat Wöhrl das Start-up gemeinsam mit den Gründern an die «Razor Group» verkauft. Diese kaufen nach dem US-Vorbild «Thrasio Shops» auf und fassen diese dann zu einem E-Commerce-Konzern zusammen. Für «HappyPo» soll ein Betrag im siebenstelligen Bereich gezahlt worden sein. Denn das Geschäft mit dem tragbaren Bidet lohnt sich. Im Jahr 2019 machte das Unternehmen rund eine halbe Million Umsatz, im vergangenen Jahr soll der Gewinn im Millionenbereich liegen.

«Klopapier ist nicht alles»

Doch warum ist Wöhrl so begeistert von diesem Produkt? «Es gibt Themen, die in der Öffentlichkeit eher tabu sind, und dazu gehört beispielsweise die Verdauung und Ausscheidungen», erklärte sie nach dem Deal im Jahr 2017 gegenüber «Bild». Auch im medizinischen Bereich sei die Anwendung von «HappyPo» zu empfehlen. Sie denke da zum Beispiel an frisch entbundene Mütter.

Corona und das damit verbundene Klopapier-Hamstern hat der handlichen Füdli-Dusche sicherlich auch noch einmal einen Aufschwung beschert. Im vergangenen Jahr sagten die Gründer zur «FAZ»: «Wir nehmen den Leuten die Angst weg, denn Klopapier ist nicht alles. Es muss ja kein Krieg ausbrechen, weil es kein Klopapier gibt.» (paf)

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