Switzerland

Höher Gaspreis: Bieler Gemeinderat plant Spezialfinanzierung für Klimaschutz

Für Klimamassnahmen soll der Bieler Energieversorger ESB den Preis von Gas erhöhen. Auf CO2-Kompensationen will die Stadt verzichten.

Sommer auf dem Zentralplatz in Biel: Die Stadtregierung hat am Dienstag das vom Parlament bestellte Klimareglement präsentiert.

Sommer auf dem Zentralplatz in Biel: Die Stadtregierung hat am Dienstag das vom Parlament bestellte Klimareglement präsentiert.

Bild: Keystone/Peter Klaunzer

Mit einer Spezialfinanzierung will der Bieler Gemeinderat dazu beitragen, dass die Stadt ihre Klimaziele erreicht. Zur Kasse bitten will er insbesondere die Bezüger von Erdgas.

Denn der städtische Energieversorger ESB soll den Preis von nicht erneuerbarem Gas um 0,2 Rappen pro Kilowattstunde erhöhen. Das entspricht einer Preiserhöhung von gut zwei Prozent. Der Gemeinderat geht davon aus, dass die Spezialfinanzierung auf diese Weise mit jährlich einer halben Million Franken geäufnet werden kann.

Weitere Mittel sollen dazu kommen, beispielsweise aus Ertragsüberschüssen in der Rechnung. Eingesetzt wird die Spezialfinanzierung für Klimaschutz-Massnahmen, die über gesetzliche Vorschriften und behördliche Vorgaben hinausgehen.

Die Spezialfinanzierung ist Bestandteil des Klimareglements, das der Gemeinderat am Dienstag vor den Medien präsentierte. Die Vorlage kommt am 19./20. August in den Stadtrat. Die Stadt Biel setzt sich demnach zum Ziel, auf ihrem Gebiet bis 2050 klimaneutral zu werden. Die Verwaltung soll vorangehen und das Ziel schon 2040 erreichen.

Auf CO2-Kompensationen soll verzichtet werden, aus politischen Gründen und auch wegen der hohen Kosten. Graue Emissionen sollen minimiert werden.

Die Vorlage enthält auch Zwischenziele auf dem Weg zur Klimaneutralität. Zwar sinkt der Treibhausgas-Ausstoss in Biel seit 2010, allerdings zu wenig stark, um die Klimaziele zu erreichen. Ein «Zwischenspurt» soll dafür sorgen, dass die Stadt bis 2030 auf den Absenkpfad zurückkehrt.

SDA/zec

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