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Heute ohne Pointe: Sollte man nicht eher von Risiko sprechen?

Die Ask-Force befasst sich heute mit einer Frage, die man wahrscheinlich auch anders beantworten könnte.

Die Würfel sind gefallen, die Frage ist beantwortet.

Die Würfel sind gefallen, die Frage ist beantwortet.

Foto: TA

Ja, ja, ja, Herr G. – Nein, fangen wir neu an. Das klingt zu zerknirscht.

Also nochmals von vorn: Immer wieder müsse er enttäuscht feststellen, schreibt uns Herr R. G. aus Bern, dass viele Zeitgenossen mit dem Wort Chance nicht korrekt umgehen. Dies treffe sogar auf die Ask-Force zu. Hier verweist Herr G. auf die Kolumne zum neuen Jahr. Darin stand: Die Chance, vom Blitz getroffen zu werden, sei höher als ein Sechser im Lotto.

Sollte man in diesem Fall, fragt nun Herr G., nicht von einer Möglichkeit oder einer Wahrscheinlichkeit sprechen? Oder von einem Risiko? Bisher sei ihm noch niemand begegnet, der ein solches Naturereignis als Chance empfinden würde, «wenn er denn selbst getroffen würde!».

Was selten vorkommt: Herr G. stellt in seiner Zuschrift nebenbei noch eine ganz andere Frage: Ob die Ask-Force eigentlich eine Uniform trage?

Die Nebenbei-Frage ist leicht zu beantworten. Die Ask-Force, die derzeit… Nein, fangen wir den Satz nochmals an, denn das Wort derzeit hört man in letzter Zeit viel zu oft (vor allem am Schweizer Radio).

Also nochmals: Die Ask-Force, die gegenwärtig sieben Mitglieder zählt, hat so etwas wie eine halbe Galauniform. Diese besteht nur aus einer Hose. Das Spezielle an dieser Hose ist dies: Sie hat auf der Seite schwarze, generalstabsartige Längsstreifen, die so breit sind, dass sie genau einmal rund um die Hosenbeine herumreichen und damit die Hose zu einer normalen schwarzen Hose machen.

Nun zur Chancen-Frage: Sie haben selber auf den entscheidenden Punkt hingewiesen, Herr G. Ob man von einer Chance oder einem Risiko spricht, hängt von der Perspektive ab. Ein Beispiel: Die Chance, beim Dreikönigskuchen das Stück zu erwischen, das den König enthält, ist sicher grösser als das Risiko, in den König zu beissen und dabei einen Zahn zu beschädigen.

Überhaupt ist uns schon mehrfach aufgefallen, dass es bei Fragen zu Glück, Zufall und dergleichen des Öfteren Missverständnisse gibt. Ein weiteres Beispiel: Wenn man in der Stadt jemandem begegnet, den man kennt, sagt man doch gern: Was für ein schöner Zufall! Wenn man sich die Sache aber genauer überlegt, ist es wahrscheinlich wahrscheinlicher, jemandem zu begegnen, den man kennt, als niemandem zu begegnen, den man kennt.

Wer der Ask-Force eine Frage stellt, geht kein Risiko ein: [email protected]

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