Switzerland

Heftiger Ausraster in Rom: Wütender Djokovic brüllt Schiedsrichter an

Novak Djokovic sorgt bereits in der zweiten Runde des ATP-1000-Turniers von Rom trotz Sieg für viel Aufregung. Der Serbe verliert beim 6:4, 7:6 gegen den US-Amerikaner Taylor Fritz mehr Energie als ihm lieb ist – schuld ist der Regen und der Schiedsrichter. «Wie lange sollen wir denn hier noch spielen?», brüllt die Weltnummer 1 nach dem Break zum 5:5 im zweiten Satz den spanischen Unparteiischen an.

Forcadell Gil macht trotz anhaltendem Regen vorerst keine Anstalten die Partie zu unterbrechen und versucht Djokovic zu erklären, dass er zuerst den Platz überprüfen müsse. Diese Haltung lässt beim Serben die Sicherung durchbrennen: «Ich habe dich bereits dreimal danach gefragt», schreit Djokovic und fängt an den Stuhl-Schiedsrichter zu beleidigen: «Du checkst überhaupt nichts.»

Sand wird zu Schlamm

Der intensive Wortwechsel und der immer stärker werdende Regen führen dann schliesslich doch zu einem Unterbruch von fast zwei Stunden. Am Ende bringt Djokovic das Match im Tiebreak ins Trockene. Glücklich und erleichtert sagt er: «Obwohl ich so viel Erfahrung hinter mir habe, rege ich mich bei diesen Bedingungen immer noch auf und verliere meine Ruhe, aber es ist okay.»

Für das passive Verhalten des Schiedsrichters der 18-fache Grand-Slam-Sieger aber auch dem Sieg kein Verständnis. «Offensichtlich ist ein Spieler nicht genug, um eine Entscheidung zu treffen, aber gegen Ende war es schwer, den Ball zu werfen, der Regen klatschte in deine Augen. Bei Regen wird Sand wirklich zu Schlamm und man muss mit dem Schiedsrichter und dem anderen Spieler abwägen, wann man aufhören muss.» (sri)

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