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Haut Guardiola jetzt im Sommer ab?: Das bedeutet die Hammer-Sperre für Manchester City

Manchester City darf die nächsten zwei Jahre nicht in der Königsklasse mittun. Grund dafür ist ein Verstoss gegen das Financial Fair Play. Geleakte Emails zeigten, dass vermeintliche Sponsorengelder von Klubbesitzer Mansour bin Zayed Al Nahyan gezahlt wurden. Die Uefa leitete daraufhin eine Untersuchung ein und sprach am Freitagabend die Sperre aus. Ein Entscheid mit schweren Konsequenzen.

Guardiola möchte weg

Von einem Moment auf den anderen wird der englische Topklub zu einem sehr unattraktiven Arbeitgeber. Wenn man mit einem Verein vom Format von Manchester City weder in der Champions League noch in der Europa League spielen kann, wieso sollte man dort hin?

Und genau das könnte für die Citizens in den kommenden zwei Jahren zum Problem werden. Obwohl durch die Investition von den Scheichs genügend Geld vorhanden ist, fehlt der sportliche Anreiz. Einen Topspieler wie Lionel Messi nach Manchester zu holen, dürfte plötzlich unmöglich werden. Vor allem muss man zuerst einmal die eigenen Stars halten können. Raheem Sterling, Sergio Aguero und Kevin de Bruyne sind gefragt auf dem Transfermarkt.

Das gilt auch für den Trainer Pep Guardiola. Mit dem Auftrag den Champions-League-Titel zu holen, wurde der Spanier in die Premier League geholt. Dies wird nun beinahe zu einer «Mission Impossible» werden. Nur in dieser Saison hat er noch die Gelegenheit dazu. Gemäss «Telegraph Sport» passe dies Guardiola nicht in den Kragen. Der Spanier habe bei der Klubführung angekündigt, dass er seinen noch bis 2021 laufenden Vertrag im Sommer auflösen wolle. Nur eine Aufhebung der Sperre könne Guardiola demnach noch seinem Vorhaben abhalten.

Zieht die Premier League nun nach?

Als wäre der Ausschluss aus der Königsklasse nicht schon genug Ungemach für Manchester City, droht nun auch noch eine Bestrafung der Permier League. Die Liga-Verantwortlichen sollen sich laut «The Independent» ebenfalls über eine Strafe unterhalten. Denn um eine Lizenz für die Spielberechtigung in der Premier League zu erhalten, muss jeder Verein richtige Informationen angeben. Manchester City hat dies offensichtlich nicht gemacht und deshalb will man den amtierenden englischen Meister mit einem Punktabzug bestrafen..

Dies würde Guardiola endgültig alle Chancen auf die Titelverteidigung nehmen. Jetzt liegt sein Team schon mit 22 Zählern hinter Liverpool. Werden ManCity nun noch zusätzlich Punkte abgezogen, würde man in der Tabelle folglich noch weiter abrutschen. Ein Szenario, das die Horror-Saison für Guardiola endgültig besiegeln würde.

Sheffield in den Startlöchern

Des einen Leid ist des anderen Freud. Vom Champions-League-Aus von ManCity könnte nämlich ein anderer Premier-League-Verein profitieren: Sheffield United. Der Aufsteiger legt eine Bombensaison hin und liegt momentan auf dem 5. Platz.

Fällt nun also das zweitplatzierte Manchester City weg, rutschen die «Blades» auf den vierten Platz vor und würde plötzlich auf einem Champions-League-Platz liegen. Es wäre die erste Teilnahme für Sheffield in der Königsklasse. Noch nie hat der Verein einen europäischen Wettbewerb bestritten.

Rettung in letzter Sekunde?

City wird das Urteil aber nicht einfach so hinnehmen. Der Klub hat bereits angekündigt, gegen den Entscheid vorzugehen. Hoffnung, dass das Urteil noch gekippt wird, besteht. Die AC Milan wurde 2018 ebenfalls von der Uefa wegen einem Verstoss gegen das Financial Fairplay von europäischen Wettbewerben gesperrt. Nach dem Einspruch durfte der Serie-A-Verein in der darauffolgenden Saison dennoch in der Europa League spielen. Eine Aufhebung der Strafe ist für Manchester City also durchaus realistisch.

Trotzdem sind die ManCity-Spieler gut beraten jede Minute in der Champions League zu geniessen. Am 26. Februar spielen Sterling und Co im Achtelfinal-Hinspiel auswärts gegen Real Madrid. (jk)

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