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Harden debütiert mit Triple Double +++ Höchste Saisonniederlage für Kloten

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Harden debütiert mit Triple Double +++ Höchste Saisonniederlage für Kloten

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

Harden glänzt bei Debüt für Nets

Clint Capela bezog mit den Atlanta Hawks in der NBA eine weitere Niederlage. Die personell geschwächten Hawks verloren bei den Portland Trail Blazers nach zwischenzeitlichem 16-Punkte-Vorsprung 106:112. Zumindest Capela zeigte eine starke Leistung. Der 26-jährige Genfer kam auf 25 Punkte, 15 Rebounds und vier Blocks. Mit durchschnittlich 12,7 Rebounds pro Spiel ist er aktuell die Nummer 4 der Liga.

In New York feierte James Harden einen glanzvollen Einstand. Der bärtige Star, der die Houston Rockets desillusioniert verlassen hat, stellte sich mit einem Triple Double bei den Brooklyn Nets vor. Ohne mit dem neuen Team trainiert zu haben, brillierte er mit 32 Punkten, 12 Rebounds und 14 Assists beim 122:115-Erfolg gegen Orlando Magic. Der namhafte Neuzugang stärkte auch Kevin Durant, der 42 Punkte verbuchte. (ram/sda)

Höchste Saisonniederlage für Kloten

Leader Kloten musste in der Swiss League seine höchste Niederlage in dieser Saison hinnehmen. Die Entscheidung im Kleinholz fiel zu Beginn des Mitteldrittels, als Olten innerhalb von knapp fünf Minuten mit drei Toren 3:0 in Führung ging. Léonardo Fuhrer, Garry Nunn und Jewgeni Schirjajew hiessen die Torschützen für die Solothurner.

Zum Spieler des Abends avancierte Oltens Topskorer Garry Nunn. Der Kanadier erzielte drei Treffer, zum Abschluss des demütigenden Abends aus Sicht von Kloten gar noch einen Shorthander. (ram/sda)

Biathlon-Staffel der Frauen zu wenig treffsicher

Die Schweizer Frauenstaffel mit den drei Gasparin-Schwestern und Lena Häcki musste beim Biathlon-Weltcup in Oberhof mit Platz 10 vorliebnehmen. Vom Quartett, das vergangenen Winter dreimal aufs Podest gelaufen war, sündigten diesmal die Startläuferin Elisa Gasparin und die Schlussläuferin Häcki mit je einer Strafrunde. Deutschland gewann vor Weissrussland und Schweden. (ram/sda)

Bild: EPA

Zango stellt neuen Weltrekord auf

Hugues Fabrice Zango aus Burkina Faso landete als erster Dreispringer in der Halle jenseits der 18-m-Marke. Der 27-Jährige entriss in Aubière mit 18,07 m seinem Trainer Teddy Tamgho den Hallen-Weltrekord. Den Freiluft-Weltrekord hält seit 1995 der Brite Jonathan Edwards mit 18,29 m. (ram/sda/afp)

FC Luzern ein Corona-Hotspot

Eine Woche vor dem Beginn der zweiten Meisterschaftsphase befindet sich die gesamte 1. Mannschaft des FC Luzern in Quarantäne. Nachdem bereits Anfang Woche vier Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, stellten sich Tests bei mehreren weiteren Teammitglieder als positiv heraus. Wie die Zentralschweizer mitteilen, hat der Luzerner Kantonsarzt eine häusliche Quarantäne für alle Spieler und den Betreuerstab verordnet.

Die verordnete Quarantäne dauert zehn Tage. Die Swiss Football League hat die Partien gegen Lugano (am Sonntag, 24. Januar) und in St.Gallen (am Mittwoch, 27. Januar) verschoben. Bereits bei den Spielverschiebungen wegen der Corona-Fälle bei Servette sind St.Gallen und Lugano betroffen. Die neuen Termine werden in den nächsten Tagen kommuniziert. (ram/sda)

Bild: keystone

Kilde mit Kreuzbandriss

Für Aleksander Aamodt Kilde ist der Ski-Winter gelaufen. Der norwegische Gesamtweltcupsieger der Vorsaison zog sich im Super-G-Training auf der Reiteralm einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu. Dies bestätigte der norwegische Verband nach einer MRT-Untersuchung in Innsbruck. «Ich fürchte das Schlimmste. Aber noch weiss ich zu wenig und hoffe noch», sagte Kilde zum norwegischen TV-Sender NRK, bevor er die Diagnose erhalten hatte.

Kilde liegt im Gesamtweltcup bei Saisonhälfte auf dem 2. Platz hinter Alexis Pinturault. Der 28-Jährige ist Führender in der Abfahrts- und Zweiter in der Super-G-Wertung. Vor Kurzem haben sich in Adelboden schon Kildes Teamkollegen Lucas Braathen und Atle Lie McGrath Knieverletzungen zugezogen. Braathen wird in dieser Saison keine Rennen mehr bestreiten. (ram/sda)

Bild: keystone

47 Tennisprofis in Melbourne in Quarantäne – auch Bencic

Belinda Bencics Vorbereitung auf das Australian Open im Februar wird gestört. Die Ostschweizerin musste sich nach ihrer Ankunft in Melbourne in eine 14-tägige Quarantäne ohne Ausgangsmöglichkeit begeben. 46 Spielerinnen und Spieler sind ebenfalls betroffen.

Grund für die strenge Anordnung der örtlichen Gesundheitsbehörden waren drei positive Corona-Tests von Passagieren auf Bencics Flug aus Abu Dhabi sowie einem Charterflug aus New York. An Bord der beiden Flieger befanden sich nebst Bencic 46 weitere Spielerinnen und Spieler, darunter mit Victoria Asarenka, Sloane Stephens, Bianca Andreescu und Angelique Kerber grosse Namen. Unter den männlichen Passagieren befanden sich Pablo Cuevas, Santiago Gonzalez und Tennys Sandgren. Letzterer durfte trotz eines positiven Tests vor dem Abflug dank einer Ausnahmegenehmigung anreisen, weil er schon im November mit dem Virus infiziert war.

Nach ihrer Ankunft hatte sich Bencic auf Twitter angetan gezeigt von der perfekten Organisation und den reibungslosen Abläufen. In der australischen Tennis-Bubble wäre eine zweiwöchige lockere Quarantäne vorgesehen gewesen, die es ihr erlaubt hätte, täglich während maximal fünf Stunden draussen zu trainieren. Nun müssen sich die betroffenen Spielerinnen und Spieler zwei Wochen lang in ihrem Hotelzimmer fit halten. Danach bleibt nur noch eine Woche bis zum ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres. Das Australian Open soll am 8. Februar beginnen – drei Wochen später als sonst. (zap/sda)

Bild: keystone

Hawks weiter mit Problemen

Die Atlanta Hawks tun sich in der NBA weiter schwer. Das Team mit dem Schweizer Clint CapelaUtah Jazz die fünfte Niederlage aus den letzten sechs Spielen.

Zum Verhängnis wurde den Hawks unter anderem eine Serie von 0:21 Punkten in der zweiten Spielhälfte. Doch auch zur Pause lagen die Gäste mit 15 Punkten zurück. Bester Werfer der Partie war Utahs Donovan Mitchell mit 26 Punkten. Capela kam auf 16 Punkte und 11 Rebounds. (aeg/sda)

Bild: keystone

Lazio düpiert die Roma im Derby

Lazio Rom hat im Derby gegen die AS Roma Simone Inzaghi, dass der Erzrivale nach Punkten zum Tabellenzweiten Inter Mailand aufschliessen konnte.

Topskorer und Captain Ciro Immobile brachte sein Team nach einer Viertelstunde auf Kurs, zum Mann des Spiels avancierte allerdings Teamkollege Luis Alberto. Der 28-jährige Spanier traf im Derby doppelt. Ein erstes Mal war Alberto in der 23. Minute erfolgreich, in der 67. Minute entschied der Mittelfeldspieler die Partie mit seinem zweiten Tor vorzeitig.

Während Lazio den dritten Sieg in Folge feierte, droht die Roma nach dem zweiten sieglosen Spiel in Serie aus den Champions-League-Startplätzen zu rutschen. Sowohl Juventus Turin als auch Remo Freuler mit Atalanta Bergamo können mit Siegen am Sonntag an den Römern vorbeiziehen.

Union überrascht auch Leverkusen

Im unverhofften Bundesliga-Spitzenduell überraschte das von Urs Fischer trainierte Union Berlin auch Bayer Leverkusen. und gewann dank eines späten Treffers mit 1:0. Das Duell der eigentlich offensivstarken Bundesligisten lief auf ein torloses Remis hinaus, als Christian Teuchert das Heimteam zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit erlöste. Der 24-jährige Angreifer traf nach starkem Steilpass von Christopher Lenz mit etwas Glück via Oberschenkel von Bayer-Keeper Lukas Hradecky zum entscheidenden Tor. Dennoch war der Sieg der Berliner, die das sechste Ligaspiel in Folge ohne Niederlage blieben und auf den 4. Rang vorstiessen, verdient.

Union überliess zwar dem Gast aus Leverkusen wie erwartet oft den Ball, setzte mit schnellen Gegenstössen aber gefährliche Nadelstiche. Die beste Chance für die Berliner vergab der spätere Matchwinner Teuchert fünf Minuten nach der Pause, als er den Ball an den Pfosten schoss. Leverkusen, das mit einem Sieg bis auf einen Zähler an die Bayern hätte heranrücken können, rutscht derweil weiter in eine Mini-Krise. Die Niederlage in Berlin war für die Mannschaft von Peter Bosz das vierte sieglose Meisterschaftsspiel in Folge. Am Samstag droht Borussia Dortmund Bayer als Tabellen-3. abzulösen.

Teuchert schiesst Union in der 88. Minute zum Sieg. Video: streamable

Servette muss in Quarantäne

Nach mehreren Coronavirus-Infektionen kann Servette die Super-League-Saison nicht planmässig aufnehmen. Der Genfer Kantonsarzt verordnet für das gesamte Genfer Team eine Quarantäne bis zum 26. Januar. Damit wird das Team von Trainer Alain Geiger die Spiele gegen St. Gallen (24. Januar) und Lugano (28. Januar) nicht austragen können. Der Genfer Fussballklub muss bereits zum zweiten Mal in Quarantäne. Ein erstes Mal hatte der Kantonsarzt diese Massnahme im Oktober verordnet. (pre/sda)

Taulant Xhaka muss unters Messer

Taulant Xhaka dürfte beim FC Basel für den Rest der Saison ausfallen. Der 29-Jährige wird Anfang Februar am Innenband operiert. Der Bruder von Granit Xhaka hatte sich die Verletzung vor fünf Monaten in den Viertelfinals der Europa League gegen Schachtar Donezk zugezogen. Der Mittelfeldspieler hatte ursprünglich geplant, den Teilriss des Innenbandes ohne operativen Eingriff ausheilen zu lassen. Die Genesung verlief aber nicht wie gewünscht. (pre/sda)

Rooney tritt endgültig zurück

Wayne Rooney beendet per sofort seine Aktivkarriere. Der Rekordtorschütze der englischen Nationalmannschaft wird sich künftig vollumfänglich auf die Aufgabe als Chefcoach von Derby County konzentrieren, wie der Klub mitteilte.

Rooney unterschrieb beim englischen Zweitligisten einen über zweieinhalb Jahre gültigen Vertrag bis im Sommer 2023. Der langjährige Stürmer von Manchester United hatte seit der Entlassung von Phillip Cocu im letztem November beim aktuellen Tabellenletzten der Championship als Interimstrainer fungiert. Seinen letzten Ernstkampf bestritt Rooney am 25. November beim 0:3 gegen Middlesbrough.

Für England absolvierte Rooney 120 Länderspiele und erzielte dabei 53 Tore. Mit Manchester United wurde er zwischen 2007 und 2013 fünf Mal englischer Meister und gewann 2008 die Champions League. (pre/sda)

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