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Haben Asiaten Immunität aufgebaut?: Die Welt kämpft, in China kehrt der Alltag zurück

China meldet einen neuen Covid-19-Ausbruch im nordöstlichen Dalian, hiess es Ende Juli. Zwei neue Erkrankungen und 15 Infektionen. Zahlen, die praktisch den Normalzustand und die Zeit vor Covid suggerieren; die Zeit vor der wohl schlimmsten Pandemie der modernen Weltgeschichte.

In China, das der Welt die Infektionskrise beschert hat, ist auch das öffentliche Leben wieder in den Normalzustand zurückgekehrt. Menschen reisen, arbeiten und gehen zur Schule, als wäre nichts passiert. Selbst die chinesische Version der Wiesn wird gefeiert, wie die «Bild» berichtet, während das Münchner Original abgesagt ist.

Die paar Infektionen, die China noch meldet, sind angesichts des 1,4-Milliarden-Volkes ein Tropfen auf den heissen Stein, während der Rest der Welt wie verrückt spielt angesichts der massiven Krise, die auch Volkswirtschaften im zweistelligen Bereich einbrechen lässt. Neue Reisewarnungen zu Spanien, Quarantänen, Angst vor öffentlichen Veranstaltungen und einschneidende Massnahmen rund um den Erdball... die Liste der Corona-Konsequenzen ist lang und ein Ende der Einschränkungen nicht abzusehen.

Haben Asiaten Immunität aufgebaut?

Nach unbestätigten Berichten und Studien könnten Menschen im nordöstlichen und südöstlichen Asien breitere Immunität gegen das neuartige Lungenfieber entwickelt haben. Dies, weil sie in den vergangenen Jahren stärker der verwandten Vogelgrippe und Sars ausgesetzt waren und womöglich Antikörper aufbauten.

Eine vom renommierten «Economist» aufgenommene These spekuliert, dass verwandte Coronaviren möglicherweise bereits in den menschlichen Bevölkerungen Südostasiens zirkulieren. Das Ausgesetztsein gegenüber einem Coronavirus könne auch zum Schutz vor Infektionen durch ein anderes Coronavirus beitragen.

Eine japanische Studie unter Professor Tatsuhiko Kodama von der Universität Tokio besagt, in Asien gebe es Hinweise auf Immunität gegen Covid-19, da Menschen zuvor Proteinen eines anderen Coronavirus aus derselben Familie ausgesetzt waren. Dies mache nicht völlig immun, betont Kodama, doch es ermögliche dem Körper, mit einer bestimmten Menge eines ähnlichen Virustyps fertig zu werden.

Auch der japanische Nobelpreisträger und Immunologe Tasuku Honjo argumentiert, dass es einen grossen Unterschied zwischen Asiaten und anderen Rassen gebe, wenn es um die Gene gehe, die eine Reaktion des Immunsystems auf Viren steuern.

China kehrt zum Alltag zurück, Rest der Welt lebt eingeschränkt

Fakt ist, dass Asiaten rascher, strikter und erfahrener auf Covid reagiert und die Krise heute besser im Griff haben. China, das höchst wahrscheinlich der Ursprungsort des aus dem Tierreich übertragenen Virus ist, scheint die Krise bereits komplett überstanden zu haben.

Das Virus wurde eingedämmt, das Land kehrt zum Alltag zurück. Ausser natürlich, dass konsequent Masken getragen und Hygienemassnahmen befolgt werden. Dies, während im Rest der Welt die grössten Rettungspakete der Welt geschnürt werden und Abermillionen von Menschen um ihre Existenz bangen.

Menschen haben voneinander Abstand zu halten, Familien werden getrennt, Masken verdecken Lächeln. In westlichen Ländern auch keine Diskussion mehr um ein Verbot des Nikab-Gesichtsschleiers. Schliesslich sind Menschen rund um die Welt heute dazu angehalten, ihr Gesicht abzudecken.

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