Switzerland

Greta Thunberg am WEF: «Unser Haus brennt immer noch»

"Unser Haus brennt immer noch": Mit diesen Worten nahm die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg am Dienstag bei ihrem zweiten Auftritt am diesjährigen Weltwirtschaftsforum (WEF) Bezug auf eine Rede, die sie vor einem Jahr in Davos gehalten hatte. Die Leute hätten sie im Anschluss daran gewarnt, man dürfe die Menschen nicht verängstigen.

"Ich kann euch beruhigen, es ist rein gar nichts passiert", sagte die 17-jährige Schwedin am Dienstag mit sarkastischem Unterton vor den WEF-Teilnehmern in Davos. Die wenigen bisher von der Politik ergriffenen Massnahmen gingen allesamt viel zu wenig weit.

Es sei nett, wenn ab und an ein paar Bäume gepflanzt würden, doch bringe das herzlich wenig, wenn gleichzeitig die CO2-Emissionen nicht drastisch gesenkt würden. Sämtliche Staaten seien daran, die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu verletzen. "Doch das scheint niemanden zu kümmern", kritisierte Thunberg.

Keine Frage von links oder rechts

Der Klimaschutz sei keine Frage von links oder rechts. Es gehe ihr nicht um Parteipolitik, stellte die Aktivistin klar. Vielmehr hätten sämtliche politischen Parteien und Strömungen bei dieser Thematik versagt.

"Wir können nicht auf neue, noch nicht erfundene Technologien warten, die uns vielleicht eines Tages retten werden. Wir müssen jetzt handeln", lautete Thunbergs Forderung an die im Raum versammelten Führungskräfte aus Politik und Wirtschaft.

Keine Investitionen in fossile Energien

So müssten unter anderem sofort sämtliche Investitionen in fossile Energieträger gestoppt und entsprechende Subventionen gestrichen werden. "Das ist das absolute Minimum von dem, was nun geschehen muss", sagte die Schwedin.

Die 17-Jährige gehört nebst US-Präsident Donald Trump zu den "Stars" der 50. Ausgabe des WEF. Sie hatte bereits am Dienstagmorgen gemeinsam mit anderen Jugendlichen an einer Podiumsdiskussion mit dem Thema "Einen nachhaltigen Weg für eine gemeinsame Zukunft schaffen" teilgenommen.

Am Vortag hatte die junge Klimaaktivistin hingegen ihre Teilnahme an einer Pressekonferenz zum Start einer Umweltkampagne absagen müssen. Ihre Pressesprecherin hatte erklärt, Thunberg sei krank.

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