Switzerland

Gössi kritisiert Chiesa: «Die SVP sollte konsequent sein und aus dem Bundesrat austreten»

Der SVP-Chef droht den FDP-Bundesräten mit der Abwahl, sollten sie nicht für schnelle Lockerungen stimmen. Die FDP-Präsidentin wehrt sich gegen die Attacken.

FDP-Präsidentin Petra Gössi kritisiert die Attacken von Marco Chiesa. (7. März 2021)

FDP-Präsidentin Petra Gössi kritisiert die Attacken von Marco Chiesa. (7. März 2021)

Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Nachdem SVP-Präsident Marco Chiesa den FDP-Bundesräten mit der Abwahl gedroht hat, sollten diese nicht für schnelle Corona-Lockerungen stimmen, kritisierte FDP-Präsidentin Petra Gössi diese «populistischen und respektlosen Attacken».

«Wenn die SVP reine Oppositionspolitik betreiben will, sollte sie konsequent sein und aus dem Bundesrat austreten», sagte Gössi am Montag an einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung ihrer Partei.

Chiesa bezeichnete die FDP-Bundesräte am Wochenende in einer Video-Rede als «orientierungslos» und sagte, es sei deren Schuld dass es keine rascheren Lockerungen gebe. (Lesen Sie dazu: SVP geht in die Offensive – Streit um rasche Öffnungen eskaliert) «Das zeigt die Unkenntnis von Chiesa und seiner Partei, wie der Bundesrat funktioniert, obwohl sie zwei Vertreter darin haben», sagte Gössi. Ein Bundesrat sei keine Parteizentrale.

Mit den Impfungen gehe es zu langsam vorwärts und sie sei auch nicht glücklich darüber, dass man immer noch mit einschränkenden Massnahmen leben müsse. «Ich wehre mich aber gegen diese populistischen und respektlosen Attacken an die Adresse unserer gewählten Landesvertreter», sagte Gössi. Es sei bekannt, dass Provokation das Handwerkszeug der SVP sei.

SDA

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