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Good News: Gabenzäune erobern die Schweiz

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Vermehrt entstehen in der Schweiz Gabenzäune, wo in Säcken Lebensmittel oder Hygieneartikel gespendet oder abgeholt werden können. Seit Samstag gibt es auch einen in Zürich.

«Inspiriert von unseren Mitmenschen aus Basel haben wir uns gedacht, dass wäre in Zürich perfekt», steht auf dem Social Media Auftritt von Gabenzaun Zürich. In einer Zeit von Selbstisolation, Hygiene und Kurzarbeit würde es auch viele Menschen geben, die nicht in einer privilegierten Situation seien. Um ihnen zu helfen, wurde am Zaun bei der Kanzlei nun ein Gabenzaun für Bedürftige eingerichtet.

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Wirst du demnächst an einem Gabenzaun etwas aufzuhängen

Die Grundregeln dafür sind einfach: Man packe ein Produkt in ein transparentes Säcklein und hänge es an den Zaun. Bei Esswaren beschriften, ob vegetarisch oder nicht, bei Kleider die Grösse. Grund: aus hygienischen Gründen sollte niemand die Säcklein öffnen müssen, um zu wissen, was er mitnehmen wird. «Mit den Augen, nicht mit den Händen schauen», sei das Motto, so die Organsitoren.

Der Umschlag ist gut. Am Samstag wurde der Gabenzaun eingerichtet, am Sonntagmorgen waren alle bis auf zwei Säcklein weg.

Zäune in weiteren Städten

In Basel gibt es mittlerweile schon zwei Gabenzäune. Am Wettsteinpark unweit der Notschlafstelle haben ihn Unbekannte kürzlich eingerichtet, der zweite bei der Südseite des Bahnhofs folgte nur wenige Tage später. In Luzern beim Bahnhof können ebenfalls Säcklein für Bedürftige aufgehängt werden, genauso in Bern an der Schützenmatte.

In Deutschland gibt es schon in vielen Städten Gabenzäune. Von dort stammt auch die Bewegung, die es schon vor Covid-19 gab. In Deutschland gibt es seit rund zwei Jahren solche Zäune. Wegen der Corona-Krise erleben sie nun ein neues Hoch und finden weitere Verbreitung.

(jeb)

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