Switzerland

Good News für Mars-Missionen: NASA findet neue Hinweise für Wasser auf dem Mond

Buzz Aldrin setzte 1969 den Fuss auf den Mond. Bild: EPA

Good News für Mars-Missionen: NASA findet neue Hinweise für Wasser auf dem Mond

Gäbe es Wasservorkommen auf dem Mond, wäre das für künftige Mondmissionen sehr nützlich. Es gebe sowohl Hinweise auf Wassermoleküle auf der Oberfläche als auch auf Gegenden auf dem Mond, wo Wasser dauerhaft als Eis konserviert sein könnte, berichten zwei Wissenschaftlerteams im Fachmagazin «Nature Astronomy».

In der ersten Studie analysierten Forscher um Casey Honniball von der University of Hawaii in Honolulu Daten des Stratosphären-Observatoriums für Infrarot-Astronomie (Sofia) - einer von der US-Raumfahrtbehörde Nasa und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zum fliegenden Teleskop umgebauten Boeing 747.

Bei der Untersuchung des Clavius-Kraters im Süden des Erdtrabanten fanden sie Hinweise auf Wassermoleküle. Diese könnten überwiegend in Glaskügelchen oder in Spalten zwischen Geröll auf der Oberfläche konserviert sein, vermuten sie. Generell gehen sie davon aus, dass Wassermoleküle in polnahen Gegenden eher vorkommen als in anderen Regionen, die näher am Mondäquator liegen.

Kältefallen in Polregionen

In der zweiten Studie suchte ein Team um Paul Hayne von der University of Colorado in Boulder gezielt nach Kratern, Spalten und kleinen Flächen, in denen Wassereis vorkommen könnte. Mit Daten der Nasa-Sonde «Lunar Reconnaissance Orbiter» und theoretischen Modellen fahndeten sie nach sogenannten Kältefallen - also dauerhaft im Schatten liegenden Zonen, wo Wassereis wegen der ständigen Kälte konserviert sein könnte. Dazu zählen neben Einschlagkratern auch kleinere Stellen, die stets von Sonnenstrahlen abgeschirmt sind.

50 Jahre Mondlandung

Der Untersuchung zufolge könnte auf dem Mond eine Fläche von 40'000 Quadratkilometern in ständigem Schatten liegen - das ist etwa doppelt so viel wie nach anderen Studien angenommen. Dort könnte theoretisch Wassereis lagern. Die meisten dieser Regionen liegen erwartungsgemäss in den Polregionen des Himmelskörpers, 60 Prozent der Flächen verorten die Forscher auf der Südhalbkugel.

Schatten voller Eis?

«Wenn man sich vorstellt, auf der Mondoberfläche nahe einem der Pole zu stehen, würde man überall Schatten sehen», wird Hayne in einer Mitteilung seiner Uni zitiert. «Viele dieser kleinen Schatten könnten voller Eis sein.» Als Beispiel für grössere Zonen mit Wassereis nennen die Forscher den Shackleton-Krater am Südpol, der mehr als vier Kilometer tief ist und einen Durchmesser von über 20 Kilometern hat. Grosse Teile dieses Kraters liegen in ewigem Schatten.

Lange Zeit hatte der Erdtrabant als knochentrocken gegolten. Doch seit etlichen Jahren mehren sich wissenschaftliche Hinweise, dass der Mond doch mehr Wasser besitzen könnte als gedacht. Schon 1994 hatte die Nasa-Sonde «Clementine» Hinweise auf Wasser in schattigen Kratern geliefert. Vor zehn Jahren wies dann die Nasa-Mondmission «LCROSS» in einem ewig finsteren Krater am Südpol des Erdtrabanten Wassereis nach. Weitere Funde folgten. Wasservorkommen wären enorm wichtig für die Erforschung des Erdtrabanten - etwa für bemannte Mondstationen. (sda/dpa)

50 Jahre Mondlandung

Mondstaub zum Schnäppchenpreis verärgert die Nasa

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Himmelskucker, aufgemerkt: Ab nächster Woche ist der Mars besonders gut sichtbar

Während derzeit mehrere Raumsonden zum Mars unterwegs sind, kann man in den nächsten Tagen den Roten Planeten auch von der Erde aus gut beobachten: Im Oktober erreicht die Mars-Sichtbarkeit ihren Höhepunkt für die nächsten 15 Jahre – dank Perihel-Opposition.

Am 6. Oktober kommt ihm die Erde am nächsten und acht Tage später steht er der Sonne genau gegenüber steht und scheint damit am hellsten. Bleibt die Hoffnung auf gutes Wetter, denn ähnlich günstig wie dieses Jahr wird die Sichtbarkeit in …

Link zum Artikel

Football news:

Pep Guardiola hat in seiner Trainerkarriere 700 Spiele absolviert: 507 Siege, 111 Unentschieden und 82 Niederlagen
De Bruyne hat 14 Tore im Jahr 2020. Manchester City-Mittelfeldspieler Kevin de Bruyne hat beim 11.Spieltag der Champions League gegen den Belgier nun 14 Assists in der englischen Meisterschaft im Jahr 2020 gefeiert. Mehr als jeder andere Spieler in diesem Turnier. Zudem verwandelte De Bruyne im Spiel gegen Fulham einen Elfmeter in der 25.Minute
19-jährige Mittelfeldspieler Sevikyan debütierte für Levante in La Liga. Der 19-jährige russische Spieler Armenischer Abstammung, Edgar Sevikyan, hat In der valencianischen Mannschaft sein Debüt gegeben. Er kam in der 83.Minute zum Ausgleich. Er spielte für russische Jugendmannschaften verschiedener Altersklassen (U15, U16, U17, U18, U19, U20). Der Spieler wechselte 2017 zu Levante und spielte für die Jugendmannschaften
Barça-Direktor amor: Messi hat dem Verein viel gegeben, und der Verein hat Leo viel gegeben. Ich hoffe, dass er seine Karriere hier beenden wird
Der ehemalige Nigerianische Torhüter Del Ayenugba hat sich Gedanken darüber gemacht, wie man in der Welt des Fußballs afrikanische Torhüter behandelt. Der 37-jährige glaubt, dass es ein Missverständnis gibt, Wonach es den dunkelhäutigen Torhütern an Technik fehlt und es den Afrikanern deshalb schwerer fällt, Verträge bei europäischen Klubs zu bekommen
Der FC Bayern München hat Inter Agum im Visier. Der 18-jährige Mittelfeldspieler Lucien Agum hat sich für den FC Bayern Interessiert. Der Fußballer gehört zu Inter Mailand, spielt aber derzeit für Spice auf Leihbasis. Nach Informationen von Sport Bild hat der FC Bayern die Pfadfinder zu den spielen geschickt, die einen potenziellen Neuling gesucht haben
Davis kann beim FC Bayern spielen - Lok, Kimmich - Zu Beginn des neuen Jahres gibt es neue Informationen über die Genesung der im vergangenen Herbst Verletzten Spieler des FC Bayern. Mittelfeldspieler Josua Kimmich hat selbst über seinen Zustand gesprochen. Ich hoffe, dass das neue Jahr vollständig wieder normal. Ich denke, es läuft alles nach Plan, sagte der Deutsche. Bayern-Trainer Hans-Dieter Flick wies darauf hin, dass Kimmich am 10.Spieltag der Bundesliga-Begegnung gegen RB Leipzig lieber 60 Minuten spielen würde, doch die Münchner wollen sich in der Frage der Rückkehr des BVB nicht beeilen. Flick wollte kein konkretes Datum nennen und Sprach davon, Wann der Mittelfeldspieler wieder in den Kader zurückkehren kann