Switzerland

GOLD! SILBER! BRONZE!: Wahnsinn – Jolanda Neff gewinnt vor zwei Schweizerinnen

Am Montag hat Mathias Flückiger mit Mountainbike-Silber vorgelegt, am Dienstag sind die Schweizer Frauen dran. Die Frage, die sich die Bike-Schweiz stellt: Was können Jolanda Neff (28), Sina Frei (24) und Linda Indergand (28) auf dem von Niederschlag feuchten Terrain in Izu zeigen?

Nun, lange müssen wir nicht auf die Antwort warten. Flückigers Silber-Ritt ist nur der Aufgalopp für einen olympischen Medaillenregen! Rot-Weiss ist im Hamstermodus, holt sich den kompletten Medaillensatz! Gold: Jolanda Neff: Silber: Sina Frei. Bronze: Linda Indergand.

Die Schweizerinnen powern vom Start weg. Jolanda Neff greift nach dem Auftakt-Loop an, sorgt für Tempo und setzt die Konkurrenz unter Druck. Die nasse Unterlage macht die Angelegenheit chaotisch, in den Aufstiegen müssen auch die Spitzenfahrerinnen zu Beginn immer wieder schieben. Doch es geht noch wilder: Neff und die Französin Pauline Ferrand Prevot fahren vorneweg, als die Ostschweizerin zum Überholmanöver ansetzt. Neff zieht links vorbei – und rechts landet die Französin in einem Pfosten. Sturz! Und schon ist die Schweizerin allein auf weiter Flur.

Neff-Märchen nach Milzriss, kollabierter Lunge und Handbruch

Die Frau, die nach harten Rückschlägen mit dem schweren Sturz am Weihnachtstag 2019 mit Milzriss, gebrochener Rippe und kollabierter Lunge kurz vor Olympia auch noch einen Handbruch hinnehmen musste, bringt sich in Position für den ganz grossen Wurf! Dabei wusste sie vor dem Start selber nicht, wo sie steht. Wegen der Hand-Verletzung musste sie in der Vorbereitung zwischenzeitlich auf Technik- und Abfahrtstraining verzichten – zu schaden scheint ihr das nicht. Und ihre Ansage vor dem Rennen scheint Realität zu werden. «Ich werde die Überraschung sein», hatte sie verkündet.

Neff, Frei und Indergand historisch

Und was für eine Überraschung! Das gilt auch für die beiden anderen Schweizerinnen. Hinten wird es nämlich noch verrückter: nach drei Runden folgen auf den Plätzen 2 und 3 nämlich Frei und Indergand – mit grossem Abstand zum Rest des Feldes. Der helle Wahnsinn!

Die Schweizerinnen sind so dominant, dass sie bis zum Ende nicht mehr zittern müssen. Neffs Vorsprung ist so riesig, dass sie sich auf der Zielgerade noch eine Schweizer Flagge schnappen kann, die sie auf der Ziellinie in die Höhe reckt. Die einzige Frage, die noch bleibt: Geht Silber an Frei oder an Indergand? Die zweifache U23-Weltmeisterin Frei lässt am Schluss ihre Teamkollegin noch stehen, schnappt sich den zweiten Platz auf dem Treppchen, Indergand wird Dritte und macht damit den historischen Tag perfekt. Es ist der erste Dreifachsieg bei Olympia seit 85 Jahren! 1936 holten die Schweizer im Kunstturnen am Boden Gold, Silber und Bronze. Jetzt haben wir wieder drei Olympia-Heldinnen auf einen Schlag!

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