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Gleich mal raus aus der Gefahrenzone: Schlierens Fussballerinnen starten in die neue Meisterschaft

Mit einem Auswärtsspiel gegen die U21 des FC Zürich beginnt für Schlierens NLB-Fussballerinnen heute die neue Meisterschaft. «Wir wollen mit einem guten Beginn versuchen, gleich einmal aus der Gefahrenzone zu kommen», sagt Céline Bürgisser. Die 32-Jährige spielt seit rund zehn Jahren für Schlieren und führt im dritten Jahr ihr Team als Captain aufs Feld. «Wir haben das Potenzial dazu, schon in den ersten Spielen zu punkten», sagt sie. Erfolge in einer frühen Phase der Meisterschaft würden einer Mannschaft Sicherheit und Selbstvertrauen geben. «Endlich einmal gut zu starten, wäre schon wichtig», so Bürgisser. Vor einem Jahr ging der Saisonstart zumindest resultatmässig ziemlich daneben. Aus den ersten vier Partien resultierte bei einem Torverhältnis von 3:9 nur ein einziger Punkt. Das Ende ist bekannt: Nach 15 Runden wurde die Saison Mitte März wegen Corona abgebrochen, die Schlieremerinnen – damals knapp über dem ominösen Strich – blieben kampflos in der Nationalliga B.

Bürgisser hat in ihrer Zeit beim Klub vom Zelgli viele Trainer und Sportchefs kommen und gehen sehen. Vor allem nach dem Ende der dreijährigen Ära von Coach Robert Tonic im Jahr 2017 ging es phasenweise drunter und drüber in der sportlichen Leitung. Dennoch blieb sie dem Verein treu: «Ich hatte zwei-, dreimal die Möglichkeit, bei einem NLA-Klub in ein Probetraining zu gehen. Doch weg von Schlieren wollte ich nie. Es gefällt mir hier.»

Mit Fernando Esteban kehrte wieder Ruhe ein

Im Sommer 2019 kehrte dann wieder Ruhe im Team ein, als Fernando Esteban das Ruder übernahm. «Mit Fernando haben wir einen guten, fokussierten und akribisch arbeitenden Trainer. Es passt», sagt Bürgisser über den 53-jährigen Spanier. Und dass die langjährige Spielerin Patrizia «Pätzi» Dreyer seit letzter Saison wieder mit von der Partie ist und Esteban als Assistenz-Trainerin unterstützt, findet Bürgisser einen genialen Schachzug. «Pätzi ist die Integrationsfigur im Schlieremer Frauenfussball schlechthin. Dass sie dabei ist, kann uns nur nützen.»

Vor der Challenge League in den Frauenfussball

Dass ein versierter Trainer wie Fernando Esteban vor einem Jahr den Weg aufs Zelgli gefunden hatte, erweist sich im Rückblick als Glücksfall für Schlierens Frauenabteilung. Esteban assistierte unter anderem während zweier Jahre Cheftrainer Martin Rueda beim damaligen Challenge-League-Verein Wohlen. Mit ihm, einem ausgewiesenen Fussballfachmann und Kenner der Szene, könnte man stundenlang über Fussball philosophieren.

«Es war eine gute Zeit, damals in der Challenge League. Aber irgendwann wurde mir der Aufwand zu gross», sagt Esteban. Ein Anruf von Zoran Perak, dem Sportchef der FCS-Frauen, genügte, um Esteban zu überzeugen, es einmal im Frauenfussball zu versuchen. «Es war eine neue Herausforderung für mich. Ich habe den Entscheid nie bereut», sagt er. An seinen Frauen bewundere er die Leidenschaft für ihren Sport. «Sie gehen in die Schule oder arbeiten hart, dennoch trainieren wir während der Saison dreimal pro Woche. Dazu kommen noch die Spiele am Wochenende. Da ziehe ich meinen Hut vor deren Engagement.»

Im Gegensatz zum letzten Sommer, als Schlierens Frauen null Vorbereitungspartien absolvieren konnten, testeten sie heuer viermal gegen Teams aus der 1. Liga. Drei Siegen – darunter ein 9:0 gegen Staad – steht eine Niederlage gegenüber. «Wir dürfen mit der Vorsaison-Phase zufrieden sein», sagt Esteban. Und warnt: «Man sollte nie vergessen, dass wir ein vergleichsweise kleiner Klub auf Stufe Nationalliga B sind. Wir gehen positiv an die Sache heran, sollten aber nicht zu oft auf die Tabelle schauen.» Erspielen sich seine Frauen positive Resultate, stimmt auch die Ranglistenposition. So einfach kann Fussball manchmal sein.

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