Switzerland

Giftanschlag auf Skripal: Scotland Yard klagt dritten verdächtigen Russen an

Russland ist «höchstwahrscheinlich» verantwortlich

Das könnte dich auch noch interessieren:

Russen melden Warnschüsse auf britisches Schiff – Briten streiten Zwischenfall ab

Russland hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums zur Warnung eines britischen Kriegsschiffs im Schwarzen Meer Schüsse abgegeben und Bomben abgeworfen.

Das Schiff sei am Mittwochmittag unweit der Halbinsel Krim drei Kilometer weit in russische Hoheitsgewässer gefahren, meldete die Staatsagentur Tass unter Berufung auf das Ministerium in Moskau. Nach dem gemeinsamen Beschuss durch die russische Schwarzmeerflotte und den Grenzschutz des Inlandsgeheimdienstes FSB drehte das britische Schiff …

Link zum Artikel
Verdächtig: Sergej Fedotow.

Verdächtig: Sergej Fedotow.

Bild: keystone

Die Polizei in Grossbritannien hat einen dritten Verdächtigen wegen des Giftanschlags auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter Julia angeklagt.

Wie die Metropolitan Police am Dienstag mitteilte, handelt es sich um einen russischen Staatsbürger namens Denis Sergejew, der auch unter dem Aliasnamen Sergej Fedotow bekannt sei. Die Anklage lautet unter anderem auf versuchten Mord sowie Besitz und Verwendung einer chemischen Waffe. Ein Auslieferungsersuchen werde aber mangels Hoffnung auf Erfolg nicht gestellt, so die Mitteilung weiter.

Julia Skripal.

Julia Skripal.

Bild: keystone

Skripal und seine Tochter waren im März 2018 mit schweren Vergiftungen auf einer Parkbank in der südenglischen Stadt Salisbury entdeckt worden. Wie sich später herausstellte, waren sie mit dem Nervengift Nowitschok vergiftet worden. Sie kamen nur knapp mit dem Leben davon.

Der Fundort der Skripals.

Der Fundort der Skripals.

Bild: keystone

Eine Frau, die später in der benachbarten Stadt Amesbury mit dem als Parfümflasche getarnten Giftbehälter in Kontakt kam, starb. Ein mit ihr befreundeter Mann und ein Polizist erlitten ebenfalls Vergiftungen - beide überlebten jedoch.

Die britischen Ermittler hatten bislang die beiden Russen Alexander Mischkin und Anatoli Tschepiga alias Alexander Petrow und Ruslan Boschirow als Tatverdächtige identifiziert, die später von Journalisten als Agenten des russischen Militärgeheimdiensts GRU entlarvt wurden.

Alexander Mischkin und Anatoli Tschepiga sagen, sie waren nur wegen der schönen Kathedrale in Salisbury.

Alexander Mischkin und Anatoli Tschepiga sagen, sie waren nur wegen der schönen Kathedrale in Salisbury.

Bild: keystone

In einem Interview im russischen Fernsehen hatten die beiden zuvor beteuert, nur als Touristen nach Salisbury gereist zu sein, um die «die wunderschöne Stadt» und die «bekannte Kathedrale» zu besuchen. Auch bei Sergejew soll es sich nach Angaben der Metropolitan Police um einen GRU-Agenten handeln. (sda/dpa)

Football news:

Beppe Marotta: Lukaku ging zu Chelsea, um das Doppelte zu bekommen. Inter Mailand hat sich im vergangenen Sommer über einen Transfer von Stürmer Romelu Lukaku zum FC Chelsea geäußert
Pogba über vegane Schuhe: Es ist mutig und einzigartig. Manchester United-Mittelfeldspieler Paul Pogba hat in Zusammenarbeit mit adidas und Stella McCartney, der Tochter von Sir Paul McCartney, die ersten hundertprozentig veganen Schuhe auf den Markt gebracht
Julian Nagelsmann: Eine Zwangsimpfung gibt es weder in Deutschland noch in Bayern. Bayern-Trainer Julian Nagelsmann, der vor wenigen Tagen einen positiven Coronavirus-Test bestanden hatte, sprach sich für eine Impfung aus
Sulscher über Ronaldo und Salah: Ich werde in jedem Streit an der Seite von Cristiano stehen. Aber jetzt ist Mohamed in Flammen
Wir haben den Mannschaftsfußball verloren. Wir wollten Ronaldo zum Erfolg verhelfen. Bonucci und Chiellini - über die Nachteile des Spiels mit Cristiano
Ronaldinho: Ich hätte nicht gedacht, dass Messi bei PSG wäre. Der ehemalige PSG-Stürmer Ronaldinho hat sich nach der Begegnung mit Lionel Messi und Neymar vor dem Champions-League-Spiel gegen RB Leipzig über einen Sieg gefreut
Bruna könnte wegen einer Verletzung das Spiel gegen Liverpool verpassen