Switzerland

Gewalt am Zürcher Seeufer: Polizei setzt auf Videoüberwachung

Weil es am Seebecken und beim Bahnhof Stadelhofen regelmässig zu Krawallen kam, kontrolliert die Stadtpolizei die Situation über Kameras. Aber nur an Wochenenden und nachts.

Überwachung per Video: Die Stadtpolizei setzt am Seeufer Kameras ein

Überwachung per Video: Die Stadtpolizei setzt am Seeufer Kameras ein

Bild: Keystone

Ab Freitag, 5. März, wird der Utoquai, der Sechseläutenplatz und die Umgebung des Stadelhoferplatzes per Videokamera überwacht. Dort hätten sich bereits seit Januar an den Wochenenden immer wieder Menschenansammlungen gebildet, schreibt die Stadtpolizei Zürich am Mittwoch in einer Mitteilung. Im Hinblick auf die kommenden Wochen – gerade auch im Zusammenhang mit den Corona-Lockerungen – würden sich erfahrungsgemäss noch mehr Menschen im Seeuferbereich und am Bellevue aufhalten.

Weil es dort in der Vergangenheit regelmässig zu Konflikten und wiederholt auch zu gewalttätigen Vorfällen gekommen sei, werde die Stadtpolizei ihre Präsenz erhöhen und an folgenden Stellen präventiv Videoüberwachungen anbringen:

Die insgesamt 18 Kameras sind mit Hinweistafeln versehen. Sie werden bis am 5. April 2021 an diesen Standorten installiert sein und jeweils am Freitag und am Samstag von 21 Uhr bis 05 Uhr in Betrieb genommen, heisst es weiter. Die Situation werde laufend beurteilt und die Massnahme je nach Notwendigkeit verlängert.

Mehr Präsenz: Die Polizei will in den kommenden Wochen vermehrt am Seeufer patrouillieren.

Mehr Präsenz: Die Polizei will in den kommenden Wochen vermehrt am Seeufer patrouillieren.

Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey

Es ist nicht das erste Mal, dass die Polizei an diesen Hotspots Kameras einsetzt: Bereits im Sommer 2019 wurde das Utoquai während zweier Monate überwacht. Auch damals wurde die Massnahme mit Ausschreitungen in diesem Bereich des Seeufers begründet. So wurden dort am Osterwochenende 2019 Container in Brand gesetzt und Einsatzkräfte mit Glasflaschen beworfen, Mitte Juli wurde ein 22-Jähriger bei einer Schlägerei am Utoquai schwer verletzt.

Die Polizei zog damals eine positive Bilanz der Videoüberwachung. Die Lage habe sich beruhigt, sagte ein Sprecher der Stadtpolizei.

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