Switzerland

Gefährliche Härte im Playoff: Das einfache ZSC-Rezept gegen Lausannes Provokationen

Garrett Roe freut sich über sein vermeintliches 2:0. Das Tor wird aber nach Vidostudium wegen Torhüterbehinderung von Sven Andrighetto (am Boden) annulliert. Foto: Ennio Leanza (Keystone).

Die Lions schützten ihre Kollegen, so knöpfte sich Phil Baltisberger beispielsweise Krueger vor, bewahrten insgesamt aber kühlen Kopf. Und brachten so das 5:0 sicher über die Distanz. «Die Disziplin war ein entscheidender Faktor», sagte Garrett Roe, der zwei Assists gegeben hatte und dem ein Tor wegen Goaliebehinderung aberkannt worden war. Es schwang durchaus etwas Erleichterung in seiner Stimme mit.

«Im Playoff-Hockey nimmt man alles, was man bekommt.»

Garrett Roe

Lausanne war das defensiv stärkste Team der Qualifikation. Die Equipe von Craig MacTavish mag nicht immer sonderlich attraktiv spielen, die Zone um den Goalie schirmt es aber normalerweise gut ab. Ein Patentrezept, um diesen Abwehrverbund zu knacken, gebe es nicht, sagt Roe pragmatisch: «Sonst hätten es mehr Teams.» Die Lions müssten aber ihr Glück weiter zu erzwingen versuchen: «Im Playoff-Hockey nimmt man alles, was man bekommt. Wir wollen vor dem gegnerischen Tor Verkehr generieren, und je mehr wir das Momentum haben, desto mehr können wir in der Offensive machen.»

12 Spieler teilen sich die 14 Skorerpunkte

Das müsse auch ein Teil der Strategie für die nächsten Partien sein, sagt Roe: «Unsere Breite spricht für uns.» Ebenso wichtig wird erneut der Faktor Disziplin sein gegen einen Widersacher, der den Provokationen kaum abschwören wird. «Die Lausanner sollen machen, was sie machen wollen», gibt sich Roe gelassen, «wir müssen einfach weg von der Strafbank bleiben. Entschuldigen Sie, das tönt wie ein Klischee, aber es ist ganz einfach der Schlüssel.»

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