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Gedenkfeier für George Floyd in New York

"Ich danke Gott dafür, dass ihr alle meinem Bruder so viel Liebe zeigt", sagte Terrence Floyd, der im New Yorker Stadtteil Brooklyn lebt, bei der Veranstaltung am Donnerstag. Zu der Gedenkfeier waren Hunderte Menschen auf einen Platz in Brooklyn gekommen, danach zogen sie mit Plakaten und Sprechchören Richtung Manhattan weiter.

"Ich bin stolz auf die Proteste, aber ich bin nicht stolz auf die Zerstörung", sagte Floyd. Die Demonstrationen in New York waren in den vergangenen Tagen weitgehend friedlich abgelaufen, vereinzelt hatte es aber auch Gewalt und Plünderungen gegeben.

Auch Bürgermeister Bill de Blasio sprach bei der Gedenkveranstaltung. George Floyd dürfe nicht umsonst gestorben sein, sagte de Blasio. "Wir müssen friedliche Veränderungen vornehmen."

Der Bürgermeister wurde aber von den Demonstranten ausgebuht. Viele werfen ihm vor, auf der Seite der Polizei zu stehen und nicht ausreichend gegen Polizeibrutalität in New York vorzugehen.

Floyd war in der vergangenen Woche bei einer brutalen Festnahme in der Stadt Minneapolis im Bundesstaat Minnesota gestorben. Seitdem gibt es im ganzen Land Demonstrationen und Proteste gegen Rassismus und Polizeibrutalität.

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