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Gedenken an Corona-Opfer: Parmelin erhielt vom Parlament eine Absage für Gedenkanlass

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Der Bundesrat wollte der Corona-Toten mit einem öffentlichen Anlass gedenken. Doch die Parlamentspräsidenten zeigten kein Interesse und verwiesen auf das Veranstaltungsverbot.

Das Parlament verzichtet in dieser Session auf eine Schweigeminute.

Das Parlament verzichtet in dieser Session auf eine Schweigeminute.

Foto: Anthony Anex (Keystone)

Am Freitag um 12 Uhr läuten in der ganzen Schweiz die Kirchenglocken und fordern auf zu einer Schweigeminute für die bald 10’000 Corona-Opfer im Land. Initiiert wurde die Gedenkminute von Bundespräsident Guy Parmelin (SVP).

Eigentlich plante der Gesamtbundesrat einen öffentlichen Anlass, um an die Opfer der Pandemie zu erinnern. Vor einigen Wochen gelangte Parmelin an die Ratspräsidien mit der Idee, dass sich Bundesräte und das Parlament auf dem Berner Münsterplatz zum Gedenken versammeln. Doch die Ratspräsidenten zeigten kein Interesse an einer Beteiligung des Parlaments. Deshalb entschied sich Parmelin für die stille Form des Gedenkens und wählte nun dafür den 5. März. An diesem Tag wird es genau ein Jahr her sein, dass in der Schweiz die erste Patientin im Universitätsspital Lausanne der Krankheit erlag.

«Wir waren der Meinung, dass es nun am Bundesrat ist, der Opfer zu gedenken», sagt Nationalratspräsident Andreas Aebi (SVP) auf Anfrage. Er verweist darauf, dass die Vereinigte Bundesversammlung am 9. Dezember der bis zu diesem Zeitpunkt rund 5000 Verstorbenen mit einer Schweigeminute gedacht habe. Drei Tage zuvor hatten Private auf dem Bundesplatz für jedes Corona-Opfer eine Kerze entzündet. Die Aktion sahen die Organisatoren auch als ein Zeichen gegen das Schweigen der Politik angesichts der hohen Todeszahlen in der Schweiz.

Eine öffentliche Gedenkveranstaltung, wie sie der Bundesrat plante, wäre laut Ständeratspräsident Alex Kuprecht (SVP) aus epidemiologischer Sicht schwierig zu vermitteln gewesen. Er habe sich auch deshalb gegen einen Anlass mit Beteiligung des Parlaments gewandt. Eine Versammlung auf dem Münsterplatz wäre zurzeit ein falsches Zeichen, da öffentliche Veranstaltungen nach wie vor verboten seien.

Offiziell bestätigt sind in der Schweiz seit Ausbruch der Pandemie fast 9300 Todesfälle und rund 560’000 Infektionen. Am Montag meldete das Bundesamt für Gesundheit 16 neue Todesfälle und 2560 neue Infektionen, die seit Freitag registriert wurden. Laut den von den Kantonen publizierten Daten sind mittlerweile fast 10’000 Menschen in der Schweiz an Corona gestorben.

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