Switzerland

GC lässt sich vorführen und muss wieder zittern +++ Van der Poel gewinnt das erste Mountainbike-Rennen in Albstadt – Schurter wird Dritter – und weitere Sportmeldungen

Augsburg bleibt in der Bundesliga im Abstiegskampf. Rafael Nadal scheitert im Madrid im Viertelfinal an Zverev. Und ein weiteres Testspiel der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft ist abgesagt. Die neuesten Nachrichten in der Übersicht.

In der 20. Minute trifft der Stürmer Leo Bonatini mittels Penalty zum 1:0 – doch GC gibt die Partie gegen Lausanne-Ouchy noch aus der Hand.

In der 20. Minute trifft der Stürmer Leo Bonatini mittels Penalty zum 1:0 – doch GC gibt die Partie gegen Lausanne-Ouchy noch aus der Hand.

Patrick B. Kraemer / Keystone

Tore : 20. Bonatini 1:0 (Penalty). 83. Amdouni 1:1. 85. Asllani 1:2. – GC enttäuschte gegen Lausanne-Ouchy in allen Belangen und verlor das zweite Spiel in Folge. Weil Thun in Kriens nur 1:1 spielte, liegt GC drei Runden vor Schluss noch mit drei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze der Challenge League.

So lief das Spiel: Am Ende war da nur noch Hilflosigkeit bei den Grasshoppers. 4 Minuten mehr hatte der Schiedsrichter dem designierten Aufsteiger Zeit gegeben, wenigstens noch einen Punkt zu erringen. Doch die GC-Spieler fanden auch kein Mittel mehr am Schluss einer Partie, in der sie nur Magerkost geboten hatten. Geht es nach der zweiten Niederlage in Folge so weiter am Montag in Winterthur, rückt der Aufstieg in die Ferne.

Als die Grasshoppers nach einem Penalty-Tor von Léo Bonatini 1:0 in Führung lagen, begann ein grosses Raunen in den Reihen der rund fünfzig Zuschauerinnen und Zuschauer im Letzigrund. Denn die Grasshoppers zogen sich in die eigene Hälfte zurück, als wären sie eine Underdog-Mannschaft in einem Auswärtsspiel. Gjorgjev verpasste das Zuspiel bei mehreren GC-Kontern, sonst war da nichts. Die Equipe aus dem Vorort von Lausanne bestimmte das Spiel, ohne zu Torchancen zu kommen.

Das änderte sich in der zweiten Halbzeit, als Ajdini viel Pech hatte mit einem Schuss ans Lattenkreuz. Auch Asllani scheiterte kurz danach, diesmal am GC-Goalie Matic. Erst nach einer langweiligen Stunde begann sich die Mannschaft von Trainer Pereira darauf zu besinnen, ein zweites Tor als Möglichkeit in Betracht zu ziehen, um die Verhältnisse geradezurücken. Aus Kriens war in diese Phase die Nachricht eingetroffen, dass der Verfolger Thun zwei Punkte abgegeben hatte.

Doch die Phase der Dominanz war von kurzer Dauer. Der GC-Trainer Pereira begann mit den Auswechslungen, welche die Weichen auf Resultathalten stellten. Ein Fehler, den Lausanne prompt bestrafte. Innert zwei Minuten drehte die Mannschaft aus der Romandie die Partie. Amdouni verwertete mit dem Kopf, Asllani belohnte sich mit einem Schuss, der via Innenpfosten ins Tor von GC-Goalie Matic einschlug. Lausanne machte den Kampf um den Aufstieg wieder spannend. «Vielleicht waren wir etwas nervös, weil wir unbedingt aufsteigen wollen», sagte Nuno Da Silva nach dem Spiel im TV-Interview. «Wir haben schlecht gespielt», sagte der GC-Trainer Pereira. «Wir haben die Organisation verloren nach den Auswechslungen und wurden dafür bestraft – nun haben wir drei Finalspiele vor uns.» (ram.)

(sda) Mathieu van der Poel hat den mit Spannung erwarteten Mountainbike-Weltcup in Albstadt mit einem Sieg im Short Track lanciert. Nino Schurter errang den 3. Platz.

Van der Poel, der im Cross-Country auch als Favorit auf den Olympiasieg gilt, setzte sich vor dem Franzosen Victor Koretzky und Nino Schurter durch. Schurter zeigte sich im ersten Short Track der Saison wesentlich angriffiger als von ihm gewohnt in diesem Kurzformat, in dem es um die Hälfte der üblichen Weltcup-Punkte geht. Gegen den finalen Antritt des siegreichen Niederländers war der Bündner indes machtlos. Zweitbester Schweizer war Mathias Flückiger als Fünfter. Auch der Berner versuchte es in der vorletzten Runde ohne Erfolg mit einem Angriff.

Bei den Frauen wurde Linda Indergand Zweite hinter der französischen Weltmeisterin Pauline Ferrand-Prévot. Jolanda Neff musste sich mit Platz 13 begnügen, fünf Positionen hinter Sina Frei. Die Ostschweizerin hat damit am Sonntag keine ideale Startposition.

(sda) Der FC Augsburg hat den Befreiungsschlag im Abstiegskampf der Bundesliga beim Debüt des Trainer-Rückkehrers Markus Weinzierl verpasst. Das Team mit dem Schweizer Ruben Vargas unterlag Stuttgart auswärts 1:2.

Sasa Kalajdzic erzielte nach 74 Minuten den entscheidenden zweiten Treffer für das Heimteam, das kurzfristig auf Goalie Gregor Kobel verzichten musste. Vargas stand zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf dem Platz. Dem Schweizer Internationalen hatten sich in der ersten Halbzeit zwei gute Chancen geboten. Stattdessen war es Florian Niederlechner, der nach einer Stunde zwischenzeitlich ausglich.

Nach der dritten Niederlage am Stück liegt Augsburg trotz mehr absolvierter Partien nur drei Punkte vor dem Barrageplatz und vier Zähler vor den Abstiegsrängen. Die Mannschaft spielt noch zuhause gegen Mitkonkurrent Werder Bremen und auswärts bei Bayern München.

Tore: 11. Forster 1:0. 59. Niederlechner 1:1. 74. Kalajdzic 2:1. – Stuttgart ohne Kobel (verletzt), Augsburg mit Vargas (bis 68.).

Rangliste: 1. Bayern München 31/71. 2. RB Leipzig 31/64. 3. Wolfsburg 31/57. 4. Eintracht Frankfurt 31/56. 5. Borussia Dortmund 31/55. 6. Bayer Leverkusen 31/50. 7. Borussia Mönchengladbach 31/46. 8. Union Berlin 31/46. 9. VfB Stuttgart 32/42. 10. SC Freiburg 31/41. 11. Hoffenheim 31/36. 12. Mainz 05 31/35. 13. Augsburg 32/33. 14. Hertha Berlin 30/30. 15. Werder Bremen 31/30. 16. Arminia Bielefeld 31/30. 17. 1. FC Köln 31/29. 18. Schalke 04 30/13.

Unterliegt Alexander Zverev im Viertelfinal des ATP-Turniers von Madrid: der Spanier Rafael Nadal.

Unterliegt Alexander Zverev im Viertelfinal des ATP-Turniers von Madrid: der Spanier Rafael Nadal.

Oscar J. Barroso / Imago

(sda) Rafael Nadal ist am Masters-1000-Turnier in Madrid in den Viertelfinals ausgeschieden. Der Spanier unterlag dem Deutschen Alexander Zverev in 1:44 Stunden 4:6, 4:6.

Im ersten Halbfinal kommt es damit zur Neuauflage des Madrid-Endspiels von 2018 sowie des letzten US-Open-Finals zwischen Zverev und Dominic Thiem. Der als Nummer 3 gesetzte Österreicher Thiem behielt gegen John Isner in drei Sätzen die Oberhand. 2018 hatte sich Zverev in Madrid durchgesetzt, den US-Open-Final entschied Thiem nach 0:2-Satzrückstand für sich.

Für Nadal ist es in der Vorbereitung auf das French Open die zweite Viertelfinal-Niederlage auf Sand nach jener im Turnier von Monte Carlo. Dazwischen hat der 34-Jährige in Barcelona zum zwölften Mal triumphiert. Der Titelverteidiger Novak Djokovic zog seine Teilnahme in diesem Jahr kurzfristig zurück.

(sda)

Die Schweizer Nationalmannschaft muss am Samstag auch auf das dritte Testspiel der WM-Vorbereitung verzichten. Nach der Partie gegen Italien am Dienstag war vorsorglich auch das erste Spiel gegen Frankreich am Freitag in Freiburg abgesagt worden. Weil bei den Franzosen ein PCR-Test positiv ausfiel, kann nun auch das zweite geplante Spiel nicht stattfinden. Frankreich hatte am letzten Sonntag gegen Italien gespielt. Zwei Tage später verzeichnete das italienische Team zwei Corona-Fälle.

Aufgrund der jüngsten Entwicklung hat das Nationalteam das Trainingscamp in Cham am Freitag vorzeitig beendet. Statt am Mittwoch wird sich das Team bereits am Dienstag wieder in Cham versammeln. Die Abreise nach Riga ist am Auffahrtsdonnerstag geplant. Am 14. und 15. Mai stehen in Lettland zwei Testspiele gegen den WM-Gastgeber auf dem Programm.

Zehn Siege in elf Spielen: Die Schweizerinnen um Skip Silvana Tirinzoni spielen eine gute WM.

Zehn Siege in elf Spielen: Die Schweizerinnen um Skip Silvana Tirinzoni spielen eine gute WM.

Jeff Mcintosh / Imago

(sda)

Nachdem sie die Teilnahme an der K.-o.-Phase vorzeitig sichergestellt hatten, haben die Schweizer Curlerinnen um Skip Silvana Tirinzoni auch die nächste Partie gewonnen. Mit 6:5 gegen die USA (Tabitha Peterson) errangen sie den zehnten Sieg im elften Spiel.

Auf ihrer Jagd nach Siegen nähern sich die aktuellen Weltmeisterinnen Melanie Barbezat, Esther Neuenschwander, Silvana Tirinzoni und Alina Pätz vom CC Aarau einer bemerkenswerten Rekordmarke des Schweizer Frauencurlings.

Alina Pätz, die als Nummer 4 in Tirinzonis Crew jeweils das letzte Steinepaar spielt, wurde 2015 in Sapporo als Skip des Teams Baden Regio, indem sie elf von zwölf Spielen gewann und eine Quote von 92,3 Prozent erreichte. Die Aarauerinnen stehen derzeit bei 90,9 Prozent. Sie haben noch zwei Partien der Round Robin zu absolvieren (gegen Deutschland und Estland), danach den Halbfinal und entweder den Final oder das Spiel um Platz 3. Bleiben sie für den Rest des WM-Turnier ungeschlagen, werden sie den Rekord zu sich holen.

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