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Switzerland

«Game of Thrones» zum 4. Mal beste Serie: Schweizer Regisseurin Lisa Brühlmann geht bei Emmys leer aus

Der Emmy-Fernsehpreis wird seit 1949 von der Television Academy für die abgelaufene Fernsehsaison vergeben und ist einer der vier grossen Awards der amerikanischen Unterhaltungsindustrie. «Fernsehen war nie grösser, Fernsehen war nie wichtiger und Fernsehen war noch nie so verdammt gut», sagte «Breaking Bad»-Schauspieler Bryan Cranston zum Auftakt der Gala.

Hoffnungen auf einem Primetime-Emmy durfte sich auch die Zürcher Regisseurin Lisa Brühlmann machen. Die Arbeit der 38-Jährigen an der Serie «Killing Eve» war in der Kategorie «Outstanding Directing for a Drama Series» nominiert - eine der wichtigsten Kategorien.

Zürcherin gegen «Game of Thrones»

Die gebürtige Zürcherin war für die vierte Folge der zweiten Staffel von «Killing Eve» unter dem Titel «Desperate Times» nominiert. In der Kategorie hofften auch die Hitserien «Game of Thrones», «The Handmaid's Tale» und «Succession» auf einen Preis. Allein die Abschlussstaffel der US-Serie «Game of Thrones» hielt 32 Nominierungen...

Und welch Überraschung: Die letzte Staffel von HBOs Fantasy-Serie «Game of Thrones» wird bei den Emmys als beste Drama-Serie ausgezeichnet. Die Produktion heimste die prestigeträchtige Auszeichnung bei der 71. Emmy-Verleihung gleich zum vierten Mal ein.

«Game of Thrones» stellt damit bei den US-Fernsehpreisen seinen eigenen Rekord erneut ein. Die im Mai nach acht Staffeln zu Ende gegangene Serie gewann bei der Gala zwei Preise - beste Drama-Serie und bester Nebendarsteller in einer Drama-Serie für Peter Dinklage - zusätzlich zu den zehn Trophäen, die sie bereits zuvor in Nebenkategorien eingesammelt hatte. Bereits 2015 und 2016 hatte die Serie je zwölf Auszeichnungen bekommen - Rekord.

Brühlmanns skurriler Spionage-Serie

Der Event begann mit einem launigen Auftritt der Zeichentrickfigur Homer Simpson. Die erste Auszeichnung ging an Schauspieler Tony Shalhoub als bester Nebendarsteller in der Comedy-Serie «The Marvelous Mrs. Maisel».

Bald gings zum Preis für die beste Regie in einer Dramaserie. Den holte nicht die Zürcherin Brühlmann, sondern Jason Bateman für «Ozark». Brühlmann inszenierte insgesamt zwei Folgen für die skurrile britische Spionage-Serie «Killing Eve».

Die auf der Villanelle-Romanreihe von Luke Jennings basierende TV-Serie dreht sich um eine psychopathische Auftragskillerin und eine britische Geheimagentin, die beauftragt wird, sie zu jagen.

Zweifache Mutter lebt in Zürich

Brühlmann besuchte die Schauspielschule in Berlin und studierte Film und Regie an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie spielte in zahlreichen TV-Produktionen in der Schweiz und in Deutschland mit («Tatort», «Alarm für Cobra 11», «Tag und Nacht»). Nebenbei arbeitete sie als Theaterpädagogin.

Trotz Hollywood-Avancen: Die zweifache Mutter lebt in Zürich und arbeitet im internationalen Serien-Geschäft, zuletzt für die Mystery-Serie «Castle Rock» nach den Büchern von Horrorautor Stephen King. Im letzten Jahr war die Künstlerin beim Schweizer Filmpreis für ihr Coming-of-Age Drama «Blue My Mind» mit dem Preis für den besten Spielfilm ausgezeichnet worden. (kes/SDA)

Die Gewinner der 71. Emmys

Überblick über die Gewinner in den wichtigsten Kategorien:

- Bester Nebendarsteller in einer Comedy-Serie: Tony Shalhoub (The Marvelous Mrs. Maisel)

- Beste Nebendarstellerin in einer Comedy-Serie: Alex Borstein (The Marvelous Mrs. Maisel)

- Bester Hauptdarsteller in einer Comedy-Serie: Bill Hader (Barry)

- Beste Hauptdarstellerin in einer Comedy-Serie: Phoebe Waller-Bridge (Fleabag)

- Beste Comedy-Serie: Fleabag

- Beste Hauptdarstellerin in einer Mini-Serie oder einem Film: Michelle Williams (Fosse/Verdon)

- Bester Hauptdarsteller in einer Mini-Serie oder einem Film: Jharrel Jerome (When They See Us)

- Bester Nebendarsteller in einer Mini-Serie oder einem Film: Ben Whishaw (A Very English Scandal)

- Beste Nebendarstellerin in einer Mini-Serie oder einem Film: Patricia Arquette (The Act)

- Bester Fernsehfilm: Bandersnatch

- Beste Mini-Serie: Chernobyl

- Bester Nebendarsteller in einer Drama-Serie: Peter Dinklage (Game of Thrones)

- Beste Nebendarstellerin in einer Drama-Serie: Julia Garner (Ozark)

- Bester Hauptdarsteller in einer Drama-Serie: Billy Porter (Pose)

- Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie: Jodie Comer (Killing Eve)

- Beste Drama-Serie: Game of Thrones

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