Switzerland

Gala-Abend für das Sheba Medical Centre in St. Moritz: Glamour und grosse Herzen

Zum 15. Mal fand die «Heisse Party im Schnee» im noblen St. Moritz GR statt. Die 200 Gäste genossen nicht nur Wolfsbarsch und Champagner, sie kamen, um zu geben. Bei der Auktion wurden Stühle, Schmuck und Reisen versteigert, wie auch dringend benötigte medizinische Geräte für das Sheba Medical Center, auch das «Krankenhaus des Friedens» genannt. Es ist das grösste und umfassendste medizinische Zentrum in Israel und dem gesamten Nahen Osten, das allen Patienten offensteht – unabhängig von Herkunft, Nationalität und Religion. Über 400'000 Franken kamen dafür zusammen. Verlegerin Ellen Ringier, Vorsitzende des Gala-Ehrenkomitees, ist stolz. Auch, «weil das Sheba weltweit zu den zehn wichtigsten Spitälern gehört». Für ihr unermüdliches Engagement, wurde ihr, wie auch der Ärztin Yonat Floersheim, Präsidentin der Swiss-Sheba-Friends, der «Lifetime Achievement Award» verliehen.

Den Weg zum Luxushotel Carlton nahm auch Designer Rolf Sachs gerne auf sich. Und das trotz Zeitmangel. In seinem Dracula Club, der in diesen Tagen sein 50-Jahr-Jubiläum feiert, herrscht Hochsaison. «Ich komme immer gerne zur Gala, das Sheba ist ein Vorzeigeprojekt», so Sachs, der ohne Lebenspartnerin Mafalda von Hessen kam, sie weilte bei ihrem Sohn in Rom.

Sean Connerys Enkelin kam zum ersten Mal nach St. Moritz

Wohl im Engadiner alpinen Ferienort fühlt sich auch Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe. «Vor einem halben Jahrhundert war ich zum ersten Mal hier.» Er kam in Begleitung seiner Verlobten Mahkameh und seiner Ex-Frau, Lilly Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein, die in einem Kimono kam. «Er ist ein Geschenk meines Sohns Teddy, er hat ihn mir aus Japan mitgebracht», sagte sie stolz.

Die Lizenz zum Spenden hatte auch Saskia Connery, die Enkelin des ehemaligen James-Bond-Darstellers Sir Sean Connery. Sie kam zum ersten Mal nach St. Moritz und zeigte als Premiere ihren Lebensgefährten Pillip Muhr, aus der US-Bankerfamilie Muhr. In die Fussstapfen ihres Grossvaters möchte sie nicht treten. «Mit hats die Mode angetan. Ich baue gerade eine Marke für Bademoden auf.»