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Fussballfans mussten für FCB-Spiel separat bezahlen – trotz Abo

Fünf Tore gab es zu sehen zwischen Basel und Anorthosis Famagusta – aber nicht für alle. bild: shutterstock/watson

Fussballfans mussten für FCB-Spiel separat bezahlen – trotz Abo

Grosser Frust in mancher Schweizer Stube: Trotz gültigem Pay-TV-Abonnement mussten gestern Abend einige Fans für das Europa-League-Qualifikationsspiel zwischen dem FC Basel und Anorthosis Famagusta separat bezahlen. Die Swisscom erklärte auf Anfrage von watson, dass sie vom Problem wisse. «Wir bedauern es sehr, dass einzelne Kunden das Event nicht live schauen konnten», so ein Sprecher.

Die Vermutung liegt nahe, dass das Problem aufgrund einer grossen internen Umstellung bei der Swisscom passiert ist. Vor wenigen Tagen wurden verschiedene Marken unter der neuen Marke «Blue» zusammengeführt. Dazu gehört auch der Pay-TV-Sender, der bislang als Teleclub bekannt war.

Doch die Swisscom verneint: Der Vorfall vom Donnerstagabend habe nichts mit dieser Umstellung zu tun. «Das Problem tritt vor allem bei Kunden mit nicht UHD-fähigen TV-Geräten auf», teilt sie mit.

Einige dieser Kunden hätten sich deswegen gemeldet, weil sie die dramatische Partie, in welcher Basel einen 3:0-Vorsprung beinahe noch verspielte und schliesslich 3:2 siegte, nicht sehen konnten. Die Swisscom betont: «Der Grossteil der Kunden konnte das Spiel live mitverfolgen.»

«Das Problem wurde behoben»

Die Swisscom verspricht, dass Sportabo-Kunden, welche das Spiel separat buchen mussten, «selbstverständlich eine Gutschrift erhalten.» Da es für sie schwierig nachvollziehbar sei, wer davon betroffen war, rät sie betroffenen Kunden, sich zu melden. «Wir schauen dann den Fall individuell an.»

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Insgesamt sei die Umstellung auf Blue erfolgreich verlaufen. «Das geschilderte Problem steht nicht in direktem Zusammenhang mit Blue sondern mit den erwähnten, nicht UHD-fähigen TV-Geräten.»

Vor dem Wochenende, welches angesichts des prognostizierten schlechten Wetters wohl viele Fussballfans vor dem Fernseher verbringen werden, kann die Swisscom diese beruhigen: «Das Problem wurde behoben.» (ram)

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