Switzerland

Frühes Schuften in Corona-Pause zahlt sich aus: Diese Teams sind nach dem Re-Start Spitze

Bereits am 15. Mai steigen der FC St. Gallen (damals Co-Leader mit Meister YB) und Absteiger GC mitten in der Corona-Pause wieder ins Mannschafts-Training ein. Als erste Klubs der beiden höchsten Spielklassen.

St. Gallens Präsident glaubt schon damals an einen Vorteil gegenüber den anderen Klubs, die eine oder gar zwei Wochen später das Training in der Gruppe wieder aufnahmen. Matthias Hüppi: «Nach dieser langen Pause ist das für das Team als Gruppe wichtig. Was wir uns jetzt wieder erarbeiten, ist nicht für die Katz. Wir tun alles dafür, um bereit zu sein, sollte die Meisterschaft wieder los gehen.»

Früher Start macht sich bezahlt

St. Gallens Trainer Peter Zeidler Mitte Mai: «Die Gegend um St. Gallen kann noch so schön sein. Aber durch die Wälder zu joggen und zu Hause Liegestütze zu machen hat nun einmal eher wenig mit Fussball zu tun.»

Und GC-Captain Vero Salatic sagt zu BLICK: «Was wir jetzt trainieren, ist nicht für nichts.»

Die beiden Corona-Frühstarter dominieren seit dem Re-Start tatsächlich die beiden Ligen (siehe Tabellen nach dem Re-Start). St. Gallen holt in den 5 Runden nach dem Lockdown 12 Punkte. Dahinter folgen YB und Luzern mit je 10.

Auch GC vorneweg

In der Challenge League ist’s noch extremer. Vor dem Heimspiel am Dienstagabend gegen Stade Lausanne Ouchy hat GC in 5 Spielen gar 13 Punkte geholt! Dahinter kommen Aarau (9) und Vaduz (8), die beide gegen GC verloren. Leader Lausanne sammelt seit der Corona-Pause nur drei mickrige Pünktchen.

Die Tabellen (alle 5 Spiele)

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