Switzerland

Freizeitparkt für Zürich: Surfpark in Regensdorf erhält grünes Licht

Der Zürcher Regierungsrat hat einer Umzonung zugestimmt, die für den Bau des grössten Surfparks von Europa nötig ist. 2024 sollen die ersten Wellen geritten werden.

Wellenreiten und erholen: So soll der neue Surfpark in Regensdorf nach der Fertigstellung aussehen.

Wellenreiten und erholen: So soll der neue Surfpark in Regensdorf nach der Fertigstellung aussehen.

Bild: ZVG

Das Projekt des Vereins Waveup für einen Freizeit- und Surfpark in Regensdorf ist einen grossen Schritt weiter gekommen. Die Zürcher Gemeinde darf das Gebiet, auf welchem der grösste Surfpark Europas dereinst stehen soll, umzonen. Der Regierungsrat hat dem Projekt eine entsprechende Bewilligung erteilt, bestätigt die Baudirektion gegenüber dem Regionaljournal Zürich Schaffhausen. Wenn alles gut geht, sollen gemäss aktueller Planung 2023 die Bagger auffahren. 2024 können dann die ersten Surfer ihre Wellen reiten.

«Das ist ein Meilenstein für den Surfpark», sagt Waveup-Mitgründer Pascal Brotzer. Die Bevölkerung von Regensdorf habe zwar bereits im März 2019 der Umwandlung der betroffenen Landwirtschaftszone in eine Erholungszone zugestimmt. Die Freude über das klare Ja zum Projekt sei damals schon gross gewesen, sagt Brotzer. «Aber erst jetzt mit dem Entscheid des Regierungsrates können wir uns nun so richtig freuen.»

Regensdorf unterstützt Projekt

Die Leute von Waveup haben die Wartezeit genutzt, um den Gestaltungsplan für das Projekt auszuarbeiten. Er liegt derzeit beim Kanton zur Genehmigung. Mit dem Wechsel an der Spitze der kantonalen Baudirektion liegt der Gestaltungsplan jetzt auf dem Pult des grünen Regierungsrats Martin Neukom. «Er wird das Projekt vielleicht anders beurteilen als sein Vorgänger Markus Kägi von der SVP. Darum sind wir sehr gespannt.» Noch in diesem Jahr soll auch die Bevölkerung von Regensdorf über den Gestaltungsplan abstimmen.

Der Freizeit- und Surfpark Regensdorf aus der Vogelperspektive: So sieht der Landschaftsarchitekt Enzo Enea den Park.

Der Freizeit- und Surfpark Regensdorf aus der Vogelperspektive: So sieht der Landschaftsarchitekt Enzo Enea den Park.

Visualisierung: Enzo Enea

Gemeindepräsident Max Walter (SVP) geht davon aus, dass die Vorlage ohne grössere Einwände durchkommen wird. Der Surfpark geniesse in der Gemeinde grossen Rückhalt. Deshalb freut auch er sich über den Entscheid des Regierungsrates. «Es ist schön, dass wir nun eines der wichtigsten Ziele erreicht haben, um den Park umzusetzen», sagt Walter.

Unterstützung vom Bund

Waveup hat unlängst Unterstützung vom Bundesamt für Umwelt (Bafu) erhalten. Eine Studie über die Nutzung des Naturschutzgebietes Katzensee, mit welcher das Bafu die Universität Zürich beauftragt hat, erwähnt den Surfpark mehrmals. «Die Autoren sehen in ihm eine mögliche Entlastung des Katzensee-Gebietes», sagt Bortzer. Der rund zwei Kilometer entfernte Surfpark könnte Badegäste, Biker und Spaziergänger vermehrt nach Regensdorf locken.

Der Gestaltungsplan sieht nebst der Lagune zum Surfen einen Natursee mit 50 Metern Länge zum Schwimmen vor. Der Surfsee selbst ist in drei Bereiche unterteilt: einer mit 1,8 Meter hohen Wellen für Fortgeschrittene, einer mit 1,2 Meter Wellen und einer mit Wellen für Anfänger. Im neuen Park sollen 150 Bäume stehen.

tif

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