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Freiwillige für Spacex-Mission gesucht: Hier können Sie sich für einen Mondflug bewerben

Der japanische Milliardär Yusaku Maezawa sucht für seine geplante Mondumrundung acht Begleiter. Der Trip ist kostenlos – doch Bewerber müssen nun rasch handeln.

Möchte von acht Zivilisten mit künstlerischer Ader begleitet werden: Yusaku Maezawa plant einen Trip zum Mond, auf den theoretisch jeder mitkommen kann.

Möchte von acht Zivilisten mit künstlerischer Ader begleitet werden: Yusaku Maezawa plant einen Trip zum Mond, auf den theoretisch jeder mitkommen kann.

Foto: Toshifumi Kitamura (AFP)

Alle, die schon immer davon geträumt haben, in die Fussstapfen von Neil Armstrong oder Buzz Aldrin zu treten und weit weg vom Orbit der Erde den Mond und den Weltraum zu betrachten, haben die einmalige Chance dazu. Denn bereits in zwei Jahren soll zum ersten Mal ein Raumschiff mit einer zehn- bis zwölfköpfigen Crew aus Zivilisten zum Mond fliegen. Möglich macht das der japanische Milliardär Yusaku Maezawa, der 2018 alle verfügbaren Plätze auf Elon Musks Spacex-Rakete Starship gekauft hatte. Nun sucht Maezawa für die historische Mission acht Abenteurer, die ihn zum Erdtrabanten begleiten. Die Kosten für die einwöchige Reise übernimmt der für seine exzentrischen Vorhaben bekannte Milliardär.

Ursprünglich hatte der 45-Jährige verkündet, dass er acht Künstler auf die Reise mitnehmen wolle. In einem am Dienstag veröffentlichten Video sagte der schwerreiche Japaner nun, dass sich sein Plan «weiterentwickelt» habe. Denn er sei zum Schluss gekommen, dass jede Person, die etwas Kreatives tue, als Künstler betrachtet werden könne. «Wenn man sich selbst als Künstler sieht, dann ist man ein Künstler», sagte der Unternehmer und Kunstsammler.

Diese Kriterien müssen erfüllt sein

Deshalb öffnete Maezawa, der als Chef der inzwischen an Yahoo verkauften Kleidermarke Zozo reich wurde, den Wettbewerb für seine sogenannte Dear-Moon-Mission nun für die gesamte Öffentlichkeit. «Ich lade Sie ein, mich auf dieser Mission zu begleiten – acht von Ihnen aus der ganzen Welt», sagte er. «Ich möchte, dass Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen mitmachen können.» Bewerber müssten lediglich zwei Bedingungen erfüllen. Sie müssten bereit sein, «bis an die Grenze zu gehen». Maezawa hofft, dass die Bewerber damit das Potenzial haben, den Menschen und der breiteren Gesellschaft in irgendeiner Weise zu helfen. Zudem sollte man andere Mitglieder der Crew darin unterstützen, dies ebenfalls zu tun.

Das Auswahlverfahren soll nun zackig vorangehen: Die Vorregistrierung für die Mission ist laut der Website bis zum 14. März möglich. Bei der Online-Bewerbung müssen der Name, das Land, eine E-Mail-Adresse und ein Profilbild übermittelt werden. Als Nächstes wird bis zum 21. März eine erste Vorauswahl getroffen. Danach müssen Bewerber eine noch unbekannte Aufgabenstellung und ein Online-Bewerbungsgespräch meistern. Die abschliessenden Gespräche mit den Bewerbern und die medizinischen Checks sollen im Mai 2021 stattfinden.

Soll in zwei Jahren die ersten Weltraumtouristen zum Mond fliegen: Ein Prototyp des Starship-Raumschiffs von Spacex auf der Startanlage des Unternehmens in Boca Chica, Texas, am 28. September 2019.

Soll in zwei Jahren die ersten Weltraumtouristen zum Mond fliegen: Ein Prototyp des Starship-Raumschiffs von Spacex auf der Startanlage des Unternehmens in Boca Chica, Texas, am 28. September 2019.

Bild: Loren Elliott (Getty Images)

Die acht definitiven Besatzungsmitglieder werden Ende Juni ausgewählt, kurz darauf soll das Training beginnen. Der Start der Spacex-Rakete ist für die erste Hälfte 2023 geplant.

Prototypen noch fehlerhaft

Maezawa und seine Crew werden voraussichtlich die ersten Astronauten seit der letzten US-Apollo-Mission 1972 sein, die zum Erdtrabanten aufbrechen. Voraussetzung dafür ist, dass Spacex in der Lage ist, das Raumschiff ins All zu befördern. Anfang Februar war erneut ein Prototyp einer Rakete von Musks Unternehmen – die Starship SN9 – bei der Landung explodiert und in Flammen aufgegangen. Es war bereits der zweite Rückschlag für Musks Raumfahrt-Ambitionen nach einer Panne im Dezember.

Planen die erste Mondumrundung mit einer Crew aus Zivilisten: Spacex-Chef Elon Musk (links) und der japanische Milliardär und Unternehmer Yusaku Maezawa an einer Pressekonferenz im Jahr 2018 in Hawthorne, Kalifornien.

Planen die erste Mondumrundung mit einer Crew aus Zivilisten: Spacex-Chef Elon Musk (links) und der japanische Milliardär und Unternehmer Yusaku Maezawa an einer Pressekonferenz im Jahr 2018 in Hawthorne, Kalifornien.

Bild: Mario Tama (Getty Images)

Musk zeigte sich durch diese Rückschläge jedoch unbeeindruckt. «Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die Erdumlaufbahn mit dem Starship schon vor 2023 viele Male erreicht haben werden», sagte er in Maezawas Youtube-Video. Das Starship werde für den Transport von Menschen ab 2023 «sicher genug» sein.

Startschuss für Weltraumtourismus

Musk und Maezawa wollen mit dem nun vorgestellten Projekt Rekorde aufstellen. Denn die Crew um Maezawa werde den ersten privaten Raumflug unternehmen, der über die Erdumlaufbahn hinausgehe, sagte Musk. Da sie ausserdem nicht auf dem Mond landen, sondern hinter ihm vorbeifliegen werde, werde diese Crew «weiter kommen, als irgendein Mensch jemals von der Erde aus» gelangt sei.

Maezawa machte bereits letztes Jahr Schlagzeilen, als er nach einer Begleiterin für seinen geplanten Trip zum Mond suchte. Obwohl sich knapp 30’000 Bewerberinnen meldeten, zog der Japaner das Angebot aus persönlichen Gründen zurück. Auch die Europäische Raumfahrtagentur sucht Kandidaten und Kandidatinnen für ihr Astronautenprogramm. Dabei werden erstmals auch Parastronauten, also Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen, rekrutiert.

AFP/lif

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