Switzerland

Franzosen kontern City aus: Messi trifft im Gigantenduell gegen Guardiola

Gruppe A

Nach 264 Minuten im PSG-Dress ist der Bann endlich gebrochen: Lionel Messi trifft zum 2:0 gegen ManCity! Das erste Tor des Weltstars nach dem Wechsel von Barça. Und was für ein Treffer. Messi mit der Rückennummer 30 auf Mbappé, der mit der Hacke zurück. Der Gaucho trifft mit links ins Netz.

Man-City-Coach Pep Guardiola sagt am Abend zuvor über den PSG-Dreizack lächelnd: «Ich weiss nicht, wie wir sie stoppen sollen. Es ist schwierig.» Erst im letzten Moment kommt aus, dass Messi bei den Parisern dabei ist. Neben Neymar und Mbappé. Der Milliarden-Klassiker, Wahnsinn! Das Kader von PSG hat einen Wert von 1,077 Mil­liarden Franken, das von Manchester City ist gar 1,123 Milliarden wert.

Und Guardiola sieht sich bereits nach acht Minuten bestätigt. Eine Hereingabe von Hakimi verpasst zwar Neymar sechs Meter vor dem Tor. Doch Gueye profitiert, der Senegalese trifft eiskalt mit voller Wucht ins ­Lattenkreuz. 1:0 PSG. Wenig später Riesen-Dusel für die Franzosen: Sterling köpft eine De-Bruyne-Flanke an die Latte, den Abpraller setzt Da Silva ebenfalls an den Querbalken und scheitert dann nochmals knapp. Der Belgier De Bruyne versuchts von der Seite, kein Problem für Donnarumma. Kurz darauf: De Bruyne grätscht Gueye voll ins Schienbein. Mit Gelb ist er sehr gut bedient. Schiri De Cerro Grande bleibt bei seiner (Fehl-)Entscheidung. Der Torschütze muss zur Pflege raus, die Trage lässt er links liegen.
Die Tore:

Die Belgier verdienen sich den Auswärtssieg mit ihrem aggressiven Pressing in der ersten Halbzeit. Leipzig geht zwar früh durch Nkunku in Führung. Von da an macht Brügge aber gewaltig Druck und wendet das Blatt noch vor der Pause. In Halbzeit zwei sind die Deutschen dann deutlich besser, ohne das belgische Bollwerk zu überwinden. Als Nkunku von Goalie Mignolet von den Beinen geholt wird, warten die Leipziger vergeblich auf den Penaltypfiff. Nach dem 6:0 zuletzt in der Bundesliga gegen die Hertha muss Leipzig einen Dämpfer verkraften.
Die Tore:

Gruppe D

Real-Trainer Carlo Ancelotti kann nach 65 Minuten scheinbar durchatmen. Die Königlichen, die zuvor gegen das kleine Tiraspol in Rückstand gerieten, gleichen aus. Und wollen mehr: Sie drücken auf die Führung. Doch sie machen die Rechnung ohne die Gäste! Denn die spielen ganz frech auf – und schaffen tatsächlich die faustdicke Überraschung! Kurz vor Schluss trifft Sebastien Thill mit einem Königlichen Tor ins Herz der Madrilenen und lässt das Bernabeu damit verstummen. Die diesjährige Champions-League-Saison hat ihre erste Sensation.
Die Tore:

Inter Mailand läufts in der diesjährigen Champions-League-Kampagne noch nicht wie gewünscht. Nach der unglücklichen Auftaktniederlage gegen Real Madrid (0:1 zu Hause im San Siro) können die Nerazzurri auch in Donezk nicht gewinnen. Torchancen sind lange rar. Wenn die Beteiligten einmal gefährlich vor dem gegnerischen Tor auftauchen, entsteht aber viel Gefahr: Sowohl Edin Dzeko von Inter, als auch Solomon von Donezk vergeben Grosschancen. Beide scheitern jeweils aus fünf Metern. Beide schiessen sie die Kugel weit über das Gehäuse in den Ukrainer Nachthimmel hinein. Dass Inter unbedingt den Sieg will, ist dem Inzaghi-Team zu spät anzumerken. In den letzten Minuten des Spiels drückt Inter so richtig. Der 37-jährige Donezk-Goalie Pyatov hält die Null aber mit zwei Glanzparaden.
Tore: Keine

Gruppe B

Porto-Goalie Diogo Costa verteilt artig Gastgeschenke: Beim 0:1 lässt er den Ball vor die Füsse von Torschütze Salah abprallen. Und kurz vor der Pause agiert er bei einer Milner-Flanke so zögerlich, dass Mané nur noch einzuschieben braucht. Liverpool spielt den Sieg dann locker runter. Salah stösst bei seinem 3:0 auf ebenso wenig Gegenwehr wie der eingewechselte Firmino bei seinem Doppelpack zum 1:4 und 1:5.
Die Tore:

Ist das bitter für die AC Milan! Die Rossoneri liegen gegen die Gäste aus Madrid lange vorne – trotz der Gelb-Roten Karte, die sich Kessie bereits in der 30. Minute fängt. Leidenschaftlich wird verteidigt – bis kurz vor Schluss. Ausgerechnet Antoine Griezmann macht mit seinem ersten Tor für Atlético seit seiner Rückkehr den Ausgleich. Danach schwimmen die Italiener, wollen den Sieg aber mit allen Mitteln über die Zeit retten. Und beinahe gelingt dies auch, wäre da nicht die verflixte Nachspielzeit. In der letzten Sekunde pfeift der türkische Schiedsrichter Cakir auf den Punkt. Suarez verwandelt – zur Freude von Atlético aber zum Leid von Milan.
Die Tore:

Gruppe C


Wenn man das Wort Frühform jemandem erklären müsste, könnte man dem Zuhörenden auch einfach Ajax Amsterdams Saisonstart aufzeigen. Die Holländer haben in den ersten acht Spielen dieser Saison schon 35 Tore (!) erzielt. Und nur zwei erhalten. Auch vor Besiktas machen die Hausherren da keinen Halt. Als Haller mit seinem Knie sein schon fünftes Champions-League-Tor (im zweiten Spiel – Rekord!) schiesst (43.), könnten die Rot-Weissen schon vier oder fünf zu null führen. Die Gastgeber geben den Ton an. Ein ums andere Mal greifen die Holländer die defensive Festung der Türken an. Weil Besiktas-Goalie Destanoglu aber einige tolle Paraden zeigt und Ajax nach dem Seitenwechsel einen Gang runterschaltet, stehts am Ende «nur» 2:0. Gruppen-Favorit Dortmund ist vor diesen Holländern dennoch gewarnt.
Die Tore:

Ohne Erling Haaland, dafür wieder mit Kapitän Reus tritt der BVB zum zweiten Spiel gegen Cristiano Ronaldos Jugendklub Sporting an. Dass der Star-Stürmer schlechthin dem BVB an allen Ecken und Enden fehlt, ist nicht zu übersehen. Obwohl die Westfalen vor dem gegnerischen Tor kaum Gefahr ausstrahlen gehen sie in Führung: Donyell Malen, gekommen im Sommer von PSV Eindhoven, schliesst den schnell vorgetragenen Angriff eiskalt ab – fast schon in Haaland-Manier. Auch im zweiten Umgang sind die Dortmunder nicht zwingend. Weil Sporting aber zu harmlos ist in der Offensive, bringt die Rose-Truppe den Sieg über die Zeit.
Tore:

Football news:

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In 10 Spielen in dieser Saison erzielte Salah 10 Tore und gab 4 Vorlagen in 10 Spielen in dieser Saison
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