Switzerland

Fragebogen zur Corona-Krise: «Redet wieder einmal mit eurer Frau!»

Wie sehr macht Ihnen das Coronavirus Angst?
Ich wohne mit meinem Vater, der 70 ist, und bin Asthmatiker – das hilft nicht gerade. Deshalb war ich zuletzt kaum draussen. Es sind ziemlich strube Zeiten, auch weil das alles nicht fassbar, das Virus unsichtbar ist. Angst per se habe ich aber nicht.

Welchen Einfluss hat das Coronavirus auf Ihren Alltag?
Dadurch, dass alle Sportcenter geschlossen sind, kann ich natürlich nicht gut trainieren. Immerhin durfte ich zwei, drei Sachen von meinem Gym nach Hause nehmen, zum Beispiel ein Spinning-Velo.

Wie trainieren Sie derzeit?
Es ist schwierig. Ich trainiere etwas ins Blaue hinaus, da man nicht weiss, wann es weitergeht, weshalb das Ziel fehlt. Unsere Saison geht normalerweise genau von März bis Anfang Juni, nach der Sommerpause geht es Ende August weiter. Ich bin seit einer Woche täglich zwei Stunden auf dem Spinning-Velo, damit ich nicht zu viel zunehme. (lacht)

Wie verbringen Sie in diesen Tagen Ihre Freizeit?
Ich versuche, zweimal am Tag Sport machen. Natürlich bin ich viel am Handy, schaue News, was der Bundesrat sagt, was in anderen Ländern passiert. Zudem habe ich angefangen, mehr zu kochen.

Welche Corona-Challenge haben Sie bereits ausprobiert?
Es gibt immer wieder Challenges unter Squashkollegen, zum Beispiel mit WC-Rollen-Trickshots, Liegestützen und dergleichen. Die ersten beiden Tage fand ich das noch lustig, inzwischen habe ich aber meine eigene Challenge: Ich habe die James-Bond-Collection von meinem Bruder ausgeliehen, nun will ich zu Hause alle 25 Filme auf dem Spinning-Velo schauen.

Halten Sie sich an die Verordnungen und Empfehlungen des BAG?
Auf jeden Fall. Ich war seit über zwei Wochen fast gar nicht mehr draussen. Social Distancing habe ich im Griff.

Für welche Tätigkeiten gehen Sie noch aus dem Haus?
Zum Einkaufen. Ich würde gerne aufs Rennvelo, aber es ist mir noch zu kalt, ich bin ein Schönwettervelofahrer. Und mein Velo ist momentan sowieso in Deutschland, wo ich eine zweite Trainingsbasis habe.

Was fehlt Ihnen derzeit am meisten?
Unbeschwert irgendwo hingehen zu können, zu golfen, Kollegen zu treffen, zumal ich selten in der Schweiz bin.

Haben Sie wegen der Corona-Krise Existenzängste?
Nicht direkt. Zum Glück muss ich nicht jeden Rappen zweimal umdrehen derzeit. Aber es wird sicher einschneidend sein für die nächsten ein, zwei Jahre. Einige Turniere dürften verschwinden, andere weniger Preisgeld ausschütten, auch Sponsoreneinnahmen können wegfallen.

Wie schöpfen Sie in solchen Zeiten Zuversicht?
Ich bin froh, dass wir in einem Land wie der Schweiz leben. Wenn ich die Pressekonferenzen des Bundesrats verfolge, glaube ich, dass wir in guten Händen sind.

Ihre Botschaft an Ihre Fans?
Bleibt zu Hause. Je mehr Leute zu Hause bleiben, desto schneller flacht die Infektionskurve ab. Findet eine Challenge, die euch Spass macht – und redet wieder einmal mit eurer Frau, statt die ganze Zeit am Handy zu sein!

Resultate und Tabellen

(kai)

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