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Folge der Spionage-Affäre: Crypto International entlässt fast gesamte Belegschaft

Folge der Spionage-Affäre

Crypto International entlässt fast gesamte Belegschaft

Das Nachfolgeunternehmen der Zuger Crypto AG, die manipulierte Chiffriergeräte verkaufte, hat diese Woche eine Massenentlassung angemeldet. Über 80 Mitarbeitern der Crypto International AG wird gekündigt.

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zug bestätigte am Freitagabend eine entspreche Meldung der «NZZ». Es sei über die Eröffnung der Konsultationsphase aufgrund einer möglichen Massenentlassung informiert worden, teilte das Amt auf Anfrage mit.

Die «NZZ» berichtet, dass die Firma Crypto International AG im zugerischen Steinhausen 83 der 85 Arbeitsplätze in der Schweiz abbauen will. Betroffen seien vorwiegend weltweit führende Spezialisten im Bereich der Cyber Security. Die Entlassung erfolge, weil der Bundesrat dem Nachfolgeunternehmen der Crypto AG keine Ausfuhrbewilligung erteilen wolle.

Denn: Die Crypto AG im Kanton Zug hatte verschiedenen Staaten manipulierte Chiffriergeräte ausgeliefert, damit der deutsche Nachrichtendienst BND und die amerikanische CIA deren Kommunikation mitlesen konnten. Die Firma gehörte laut Medienrecherchen auch den beiden Geheimdiensten. (SDA/bra)

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