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Finden die Flüchtlinge künftig keinen Job, muss die Stadt zahlen

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Wenn die Stadt Bern ihre Flüchtlinge künftig nicht im Arbeitsmarkt integriert, bekommt sie weniger Geld vom Kanton. Nun verlangt der Gemeinderat eine Defizitgarantie.

Der Bund will anerkannte Flüchtlinge künftig rascher integrieren. Der Kanton Bern macht den für die Betreuung zuständigen Organisationen deshalb strenge Vorgaben: So müssen sie etwa dafür sorgen, dass spätestens drei Jahre nach der Einreise die Flüchtlinge rudimentär Deutsch sprechen. Zudem muss mindestens die Hälfte der anerkannten Flüchtlinge nach fünf Jahren einen Job haben oder eine Ausbildung machen, die vorläufig Aufgenommenen nach sieben Jahren. Ein Viertel von ihnen soll nach dieser Zeit finanziell komplett unabhängig sein. Angesicht der vielen oft prekären Arbeitsverhältnisse ist auch dies ein ehrgeiziges Ziel.