Switzerland

Fast 10 Jahre nach Vorzeige-Ref Busacca: Schärer pfeift Barça in der Königsklasse!

Am 8. März 2011, oder vor bald zehn Jahren, pfeift zum letzten Mal ein Schweizer in der Königsklasse: Es ist Vorzeige-Ref Massimo Busacca (51), heute Herr der Spielleiter bei der Fifa. Busacca, der auch an zwei WM (2006 und 2010) und an der Euro 2008 arbitriert, leitet das Achtelfinal-Rückspiel Barçelona vs. Arsenal. Schon damals spielt vor 95 486 Fans Zauberfloh Messi. Er schiesst beim 3:1 zwei Treffer. Mit Johan Djourou steht bei den Gunners ein zweiter Schweizer auf dem Feld.

Neun Jahre und sieben Monate später ist wieder ein Schweizer im Camp Nou mittendrin!

Der Schwyzer Sandro Schärer tritt in die grossen Fussstapfen von Busacca. Er pfeift Barcelona vs. Ferencvaros. Seine Assistenten: Stéphane De Almeida und Bekim Zogaj. Vierter Offizieller ist Fedayi San, der Ref, der am Sonntag hinter dem Spucken von St. Gallens Lukas Görtler keine Absicht sah.

Schiri-Boss mehr als nur stolz

Ist Schiri-Boss Dani Wermelinger stolz, dass endlich wieder einmal ein Schweizer in der ­Königsklasse pfeifen darf? Wermelinger zu BLICK: «Stolz ist nur der Vorname. Mit der Einführung der Teilprofessionalisierung im Dezember 2017 haben wir angekündigt, dass wir mittelfristig wieder zurück in die Königsklasse wollen. Es ist das Resultat von sehr harter Arbeit rund um das Team von Sandro Schärer in den letzten Monaten. Er hat es mit seinen Leistungen in der Schweiz und im Ausland verdient, dieses Spiel leiten zu dürfen. Endlich wieder ein Schweizer Schiedsrichter-Team in der Champions League zu ­sehen, ist für alle Schweizer Schiedsrichter etwas Grossartiges. Es zeigt auch, dass die Strategieausrichtung unseres Ressorts stimmt und dass sich die Investitionen des SFV und der Swiss Football League gelohnt haben.»

Schmunzeln wird auch Ex-Nati-Star und Blue-Experte Dani Gygax. Schärer pflegte mit ihm auf dem Platz oft einen ­humorvollen Dialog. Der Ref im April im BLICK: «Dani Gygax zum Beispiel liebte es zu provozieren. Habe ich ihm nicht geantwortet, war er unzufrieden. Er meinte dann: ‹Du musst dich wehren, wenn du in die Champions League willst!›»

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