Switzerland

Exploit bei Premiere in Monaco: Del Ponte deklassiert die Konkurrenz über 100 Meter!

Ist Del Ponte auch gegen die Grossen die Schnellste? Die Frage, die BLICK stellte, hat Ajla del Ponte eindrücklich beantwortet: Ja. Die Tessinerin, die mit 11,08 die schnellste Europäerin der noch jungen, wegen Corona gestutzten, Saison über 100 Meter ist, fliegt in Monaco gegen stattliche Konkurrenz zum Sieg.

Vom Start weg ist sie da. Die ehemalige Eiskunstläuferin bleibt cool. Sie kommt ordentlich weg, legt zu und setzt sich dann an die Spitze und lässt hinten raus nichts mehr anbrennen. In 11,16 sichert sich die 24-Jährige souverän den Triumph beim Diamond-League-Meeting, wo 5000 maskierte Zuschauer – darunter Fürst Albert mit Feldstecher – applaudieren.

Keine Spur von Lampenfieber

«Es ist das eine, in Langenthal, Bulle oder La Chaux-de-Fonds bei guten Bedingungen schnell laufen zu können», sagte Del Pontes Trainer Laurent Meuwly. «Der nächste Schritt ist, zu zeigen, dass man es auch gegen grosse Gegnerinnen kann. Diese Konfrontation ist wichtig auf dem Weg nach oben.»
Den ersten Schritt hat sie in Monaco getan. Sie hat in den letzten zwei Jahren eine eindrückliche Entwicklung durchgemacht und ihre Bestzeit auf 11,08 gedrückt. So hat die Schweiz neben der derzeit leicht verletzten Mujinga Kambundji eine zweite schnelle Frau, die keine Komplexe auf der grossen Bühne hat.

Vor ihr hatten mit Nicole Büchler und Léa Sprunger erst zwei Schweizerinnen in der Diamond League Siege feiern können.

Joseph bezahlt Lehrgeld

Während bei Del Ponte von Lampenfieber nichts zu spüren ist, bezahlt Jason Joseph Lehrgeld. Der Hürdensprinter verpennt den Start. Das Rennen ist schon verloren, bevor es richtig begonnen hat. Der 21-Jährige kann nicht mehr aufholen, landet auf dem siebten Platz. «Ich dachte, ich sei bereit», sagt er danach. «Aber…»

Der Baselbieter wird aus dieser Schlappe beim Diamond-League-Debüt lernen. Dem U23- und U20-Europameister gehört die Zukunft.

Cheptegei läuft Weltrekord über 5000 Meter

Beim Highlight des Abends ist auch ein Schweizer dabei. Doch Julien Wanders (Platz 10) ist nicht in der Hauptrolle über 5000 Meter. Die gehört Joshua Cheptegei (23). Der Mann aus Uganda ist nicht zu stoppen und läuft einen Weltrekord. In 12:35.36 ist er zwei Sekunden schneller als Kenenisa Bekele bei der bisherigen Bestmarke 2004 in Hengelo.

Und Jakob Ingebrigtsen (19, No) knackt in 3:28,68 Minuten den Europarekord von Mo Farah über 1500 Meter.

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