Switzerland

Experten sagen: Grossbern hat Potenzial

Eine Studie zeigt, dass die Fusion von Bern und Ostermundigen langfristig sinnvoll ist. Auch für andere Gemeinden könnte sie Vorteile bringen. In Bremgarten würden aber die Steuern steigen.

Ostermundigen kann mit Bern fusionieren. Bremgarten, Bolligen, Frauenkappelen und Kehrsatz können es auch, sofern sie denn wollen. Zu diesem Schluss kommt die am Freitag präsentierte, neue Machbarkeitsstudie, welche die sechs Gemeinden im letzten Sommer in Auftrag gegeben haben. Die Fusion sei zwar nicht zwingend, aber langfristig «voraussichtlich vorteilhaft», schreiben die Studienautoren. Die Zusammenarbeit der Gemeinden sei bereits heute eng und könne ohne Fusion nicht wesentlich vertieft werden.

Das Beratungsbüro Ecoplan untersuchte für jede der beteiligten Gemeinden, welche Vor- und Nachteile eine Fusion mit der Stadt Bern oder mit allen Gemeinden hätte. Es untersuchte dabei verschiedene Themen aus dem Alltag der Bürger und der Verwaltung:

Gemeindepräsidenten und Gemeindepräsidentinnen stellten die Studie am Freitagmorgen gemeinsam mit den Autoren vor. Bis Mitte Mai können sich die Bürger und Bürgerinnen an verschiedenen Veranstaltungen oder online zu den Fusionsplänen äussern. Bis Ende Jahr werden die Parlamentarier in den verschiedenen Gemeinden entscheiden, ob eine Fusion in Angriff genommen werden soll oder nicht. Am Schluss werden aber die Bürger und Bürgerinnen darüber abstimmen.