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Europa League: Mehmedi und Steffen eine Runde weiter

Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg sind mit klaren Auswärtssiegen in das Achtelfinale der Europa-League eingezogen. Leverkusen siegte am Donnerstag 3:1 (1:0) beim FC Porto, Wolfsburg gewann 3:0 (1:0) bei Malmö FF. Lucas Alario (10.), Kerem Demirbay (51.) und Kai Havertz (57.) schossen die Leverkusener Werkself beim FC Porto zum 3:0-Zwischenstand in Front, ehe Moussa Marega (66.) nur noch der Ehrentreffer gelang. Schon das Hinspiel hatte die Bayer-Elf mit 2:1 gewonnen.

Auch der VfL Wolfsburg, mit Renato Steffen und Admir Mehmedi aber ohne Kevin Mbabu, dominierte nach dem 2:1 vom Hinspiel das Match in Malmö. Josip Brekalo traf zur 1:0-Führung in der 42. Minute, Yannick Gerhardt nach Vorarbeit von Mehmedi (65.) und Joao Victor (69.) machten innerhalb von nur vier Minuten das Weiterkommen perfekt.

Das Spiel der Frankfurter Eintracht bei RB Salzburg war sechseinhalb Stunden vor dem für 21.00 Uhr geplanten Beginn wegen eines befürchteten Orkans abgesagt worden. Es soll nun am Freitag (18.00 Uhr) nachgeholt werden.

Basaksehir schafft Überraschung

Für ordentlich Emotionen sorgte die Partie zwischen Basaksehir und Sporting Lissabon. Der Bosnier Edin Visca erzielte für die Türken in der 91. Minute den Treffer zum 3:1 und rettete damit seinen Club in letzter Sekunde in die Verlängerung. In dieser war es wiederum die letzte Minute, die entschied. Und erneut hiess der Scorer Edin Visca. Die Mannschaft aus der türkischen Hauptstadt steht damit im Achtelfinal der Europa League.

Ansonsten gab es in den Rückspielen mit Anpfiff um 18.55 Uhr keine grossen Überraschungen. So stehen Basel, Linz, Wolverhampton und Roma erwartungsgemäss in der nächsten Runde. Der Club aus der englischen Premier League unterlag zwar bei Espanyol Barcelona mit 2:3 (1:1), hatte aber das Hinspiel mit 4:0 gewonnen. Jonathan Calleri erzielte alle drei Treffer der Gastgeber (16., 57., 90.+1/Foulelfmeter), für die Gäste waren Adama Traore (22.) und Matt Doherty (79.) erfolgreich.

Spannender machte es der Mitfavorit aus Rom, der nach einem 1:0 im Hinspiel bei KAA Gent durch einen Treffer der Kanadiers Jonathan David (25.) in Rückstand geriet. Doch Justin Kluivert (29.) - Sohn von Patrick Kluivert - glich schon vier Minuten später für die Roma aus und sicherte mit dem 1:1 (1:1) das Weiterkommen.

Bereits am Mittwochabend bezwang Glasgow Rangers in Portugal Sporting Braga. Damit qualifizierte sich die Mannschaft von Steven Gerrard mit einem Ergebnis nach Hin- und Rückspiel von 4:2.

Die Auslosung für die nächste Runde geht am Freitag ab 13.00 Uhr in Nyon über die Bühne. Dann wird sich zeigen auf wen der FC Basel, dem letzten Schweizer Vertreter im europäischen Clubwettbewerb, im Achtelfinal trifft.

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