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Erstmaliges Treffen des russischen und des ukrainischen Präsidenten: Zaghafter Annäherungsversuch

Lange musste Europa auf ein Zeichen der Entspannung im Ukrainekonflikt warten. Nun gibt es eine erste Annäherung zwischen Russland und der Ukraine. In Paris begegneten sich der russische Präsident Wladimir Putin (67) und sein ukrainischer Amtskollege Wolodimir Selenski (41) zum ersten Mal.

80 Minuten lang verhandelte Putin mit Selenski am Rande des Ukraine-Gipfels. Der russische Präsident ist mit dem Gespräch zufrieden, heisst es in russischen Medien.

Ermöglicht haben das die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (65) und Frankreichs Staatsoberhaupt Emmanuel Macron (41). Gemeinsam suchen sie mit der Ukraine und Russland nach einer friedlichen Lösung für den Konflikt zwischen den beiden Nationen.

Und der ist äusserst blutig. Uno-Schätzungen zufolge sind bei den Kämpfen in der Ostukraine seit 2014 an die 13'000 Menschen getötet worden. Rund um die Städte Donezk und Luhansk stehen sich ukrainische Regierungstruppen und von Moskau unterstützte Separatisten gegenüber.

Lange galt der Konflikt als festgefahren. Mit dem Amtsantritt von Polit-Neuling Selenski im Mai kam Bewegung in die Sache. Er kündigte bereits in seiner Kampagne an, Frieden in den umkämpften Osten bringen zu wollen.

Was Russlands Staatsoberhaupt gefallen dürfte: Der Ex-Komiker zeigt sich im Gegensatz zu seinen Vorgängern offener für die Bedürfnisse der Separatisten. Er will den prorussischen Rebellen mehr Autonomie gewähren.

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