Switzerland

Erster Schritt zu einer Kanti im Knonauer Amt

Der Regierungsrat muss das Potential für eine Kantonsschule in Affoltern am Albis prüfen. Und für ältere Lehrkräfte gibt es kein Gesetz, dass die Kürzung ihrer Altersentlastung überbrückt.

Das Wichtigste in Kürze:

Das Knonauer Amt strebt seit Jahren eine eigene Kantonsschule in Affoltern am Albis an. Nun soll der Regierungsrat das Potential einer solchen Schule prüfen. Ein entsprechendes Postulat hat der Kantonsrat ohne Diskussion überwiesen. Und das ist ein Erfolg.

Der Regierungsrat hat 2017 das gleiche Begehren - eine Petition mit 4000 Stimmen - bereits einmal abgelehnt. Die Begründung: Die Schülerzahlen seien zu gering, die Voraussetzungen für eine Mittelschule also nicht «zwingend »gegeben.

Heute zeichnen die Prognosen in Sachen Bevölkerungswachstum ein anderes Bild. Die Postulanten rechnen mit mindestens 600 Schülerinnen und Schülern im Knonauer Amt. Rechnet man Schülerinnen und Schüler aus den angrenzenden Kantonen dazu, stiege die Zahl auf 1000. Dies entspricht nach den Vorstellungen des Kantons der idealen Grösse eines Gymnasiums.

Kleine, übersichtliche Kantonsschulen sind auch im Sinne von Bildungsforschern. An Schulen mit über 1200 Schülerinnen und Schülern bleibe oft zu wenig Raum und Zeit, dass die Lehrkräfte ein persönliches Verhältnis zu den Jugendlichen aufbauen könnten. (ema)

In den Augen linker Kantonsrats-Parteien sollte für Lehrpersonen eine Gesetzeslücke bei der Altersentlastung geschlossen werden. Bei der Einführung des neuen Berufsauftrags wurde sie für Lehrpersonen der Jahrgänge 1953 bis 1967 ohne Übergangsregelung gekürzt. Die Linken werfen der Regierung Einsparungen auf Kosten der Alten vor. Die bürgerlichen Vertreter können der Idee des neuen Gesetzes nicht viel abgewinnen und werfen den Linken falsche Rechnerei bei der Jahresarbeitszeit vor. Mit den zusätzlichen Ferienwochen werde der Verlust wettgemacht. Ähnlich sieht es der Regierungsrat in seiner Antwort. Der Wegfall der Altersentlastung habe keine Einsparungen zur Folge. Das neue Arbeitszeitmodell biete grössere Flexibilität in der Umsetzung der Altersentlastung. Diese Argumente überzeugten den Rat. Er lehnte eine Überweisung der Motion ab. (ema)

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