Switzerland

Erster Kinderumzug seit 12 Jahren

Zwölf Jahre lang blieb Turgi ohne Kinderfasnacht, bis die Leitenden von Jungwacht und Blauring für dieses Jahr beschlossen, die frühere Tradition wieder aufleben zu lassen. Das Vorhaben glückte – aus dem Umzug der Kleinsten am Samstagnachmittag wurde so auch ein kleines Fest der Gemeinde. Verschiedene Akteure halfen freiwillig mit: Nebst den Jubla auch die Drogerie Zumsteg, in der die Kinder sich schminken lassen konnten, oder die Gemeinschaft Atelier Turgi, die ihre Räume im ehemaligen SBB-Schalter für die Nummernausgabe an die verkleideten Kinder zur Verfügung stellte. Angeführt durch die Birmenstorfer Gugge „Wildsäue“ zogen Kleine und Grosse mit ihren Kostümen durch die Bahnhofstrasse. Von kleinen Feen über Meerjungfrauen bis zu verschiedenen Tieren und Superhelden war die Vielfalt an Verkleidungen gross. Besonders aufwendig – und pikant – war eine in weiss gekleidete Gruppe, die mit einer nachgebauten Miniatur der katholischen Kirche von Turgi durch die Strasse zog und mit „Anti(in)Sektenspray“ versuchte, die von Schädlingen befallene Kirche zu desinfizieren. Etwa eine Anspielung auf den derzeitigen Knatsch in der Kirchgemeinde?

Mit viel Humor, Konfettiregen und sichtbar glücklichen Kindern endete der Umzug bei der Festwirtschaft vor der reformierten Kirche, wo später noch der Maskenball für die Kinder stattfand. Eine prominente Jury bewertete schliesslich die Kostüme: Strickwarenherrsteller Urs Landis alias „Herr Urs“, Sängerin Freschta Akbarzada, die Finalistin der Fernsehsendung „The Voice of Germany“, die seit vier Jahren in Turgi wohnt und Lehrerin Daniela Martin. Als beste Einzelmaske gewann ein Mädchen, das sich als Leopard verkleidet hatte. Bestes Pärchen war gemäss der Jury „Häsli und Rüebli“ und den Preis für die beste Gruppenverkleidung gewannen die Jubla-Mädchen der Gruppe „Cupcakes“ mit ihrem Raupenkostüm, das sie in mehreren Gruppenstunden genäht hatten.

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