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Ersatz-Pilot auf Podest-Kurs: Schreibt Hülkenberg das Sommermärchen 2020?

Es wäre das Sommermärchen 2020 in der Formel 1. Da fällt ein Fahrer (Pérez) im drittbesten Auto (Racing-Point-Mercedes) wegen Corona aus. Da holt man in einer Nacht-und-Nebel-Aktion einen arbeits- und podestlosen Piloten (Hülkenberg) zurück.

Und was passiert? Vor einer Woche stand der Deutsche in Silverstone auf dem 13. Startplatz – und konnte nach 177 Rennen, 511 WM-Punkten und 43 Führungsrunden sein Comeback nicht geben. Eine Stunde lang hatte das Team vergeblich versucht, den Wagen mit der Nummer 27 zu starten. Ein defekter Bolzen im Kupplungsgehäuse verhinderte Hülks ersten Auftritt nach dem Renault-Rauswurf Ende 2019. Nach drei Jahren.

Doch Hülkenberg, früher auch bei Williams, Sauber (2013) und Force India (jetzt Racing Point) unterwegs, blieb cool. Und heute steht er hinter dem unschlagbaren Mercedes-Duo Bottas (13. Pole) und WM-Leader Hamilton auf dem dritten Startplatz!

Fährt Hülkenberg auch in Spanien für Pérez?

Eine Sensation für den Ersatz­fahrer, der plötzlich wieder auf das Transferkarussell aufgesprungen ist. Und er hofft natürlich, dass er auch nächsten Sonntag in Barcelona wieder in diesem «tollen Auto» sitzen darf. Die neue Isolation für Pérez endet am nächsten Freitag ...

«Ich bin vom Resultat selbst überrascht!» Hülk hatte als einziger Silberpfeil-Jäger weniger als eine Sekunde verloren.

Schafft er am Sonntag die nächste Sensation? Hülkenberg: «Mit Verstappen habe ich wohl den stärksten Gegner hinter den beiden Mercedes. Da diesmal wohl kein Team ohne zwei Stopps über die Distanz kommt, spielen auch die Boxenstopps eine wichtige Rolle!»

Für den Blondschopf, der am liebsten auf Mallorca Urlaub macht, ist es das vierte Mal, dass er in der Qualifikation unter die ersten drei fährt.

«Nicht schlecht für einen Rentner»

2010 stand er mit Williams in Brasilien sogar auf der Pole-Position. 2013 schaffte er es mit Sauber in Monza auf den dritten Startplatz. Und 2016 fuhr er in Österreich mit dem Force India aus der ersten Reihe los.

Nur aufs Treppchen durfte er nie. Weltmeister Hamilton nach der verlorenen Pole-Schlacht: «Valtteri war einfach besser!» Und zu Hülkenberg: «Nicht schlecht für einen Rentner!» Nico konterte sofort: «Aber hallo, du bist fast drei Jahre älter als ich!» In zehn Tagen wird Hülkenberg 33 ...

Weiter in der Krise ist Ferrari, auch wenn Charles Leclerc (22) zweimal mit viel Glück (nach eigenen Aussagen) 33 WM-Punkte holte. Am Sonntag startet der Monegasse als Achter: «Das ist sehr realistisch, weil unser Auto weiter zu langsam ist!» Und Sebastian Vettel klebt weiter die Pechmarie an den Sohlen: «Mehr als Startplatz 11 war nicht möglich. Ich drücke jeden Tag den Reset-Knopf, doch da passiert motorenmässig nichts! Deshalb nehme ich jetzt jeden Tag, wie er kommt – und vielleicht werde ich ja auch mal wieder positiv überrascht.»

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