Switzerland

Ermöglicht der kommunale Richtplan die erwünschte Verdichtung oder behindert er das Bauen wegen neuer Vorschriften?

Der rot-grün dominierte Gemeinderat hat nach dreitägiger Debatte ein sehr feinmaschiges Regelwerk für Zürichs Zukunft bewilligt. Die Bürgerlichen befürchten, die Stadtentwicklung werde so abgewürgt und bekämpfen den Richtplan in der Abstimmung.

Wie soll sich Zürich in den nächsten zwanzig Jahren entwickeln? Ein konkreter Punkt aus der Richtplandebatte ist die Begrünung von Bullingerplatz und Sihlfeldstrasse.

Wie soll sich Zürich in den nächsten zwanzig Jahren entwickeln? Ein konkreter Punkt aus der Richtplandebatte ist die Begrünung von Bullingerplatz und Sihlfeldstrasse.

BAZ

Das Wichtigste in Kürze

  • Während dreier Tage berät der Zürcher Gemeinderat, das Stadtparlament, den kommunalen Richtplan Siedlung, Landschaft, öffentliche Bauten (SLÖBA). Mit ihm soll das absehbare Wachstum der Stadt in geordnete Bahnen gelenkt werden. 
  • FDP, SVP und GLP stellen je separate Rückweisungsanträge. Sie wollen, dass der Stadtrat den Plan in ihrem Sinn überarbeitet. Hauptsächliche Kritik der bürgerlichen Seite: Der Richtplan greife ins Privateigentum ein und regele zu viele Details. Alle Rückweisungsanträge werden deutlich abgelehnt.
  • Die Grünen wollen in Verdichtungsgebieten keine zusätzlichen Arbeitsplätze zulassen. Ihr Antrag wird aber von einer Mehrheit des Rats abgelehnt. 
  • Rot-Grün hält am Konzept der Stadt der kurzen Wege mit 49 ausgebauten Quartierzentren fest. Die Bürgerlichen hatten befürchtet, daraus würden Retorten-Zentren. Ihre Anträge blieben aber chancenlos. 
  • Anträge der Bürgerlichen, diejenigen Passagen zu streichen, die eine Öffnung privater Innenhöfe und Dachgärten vorsehen, sind chancenlos. Die Ratslinke beurteilt die bürgerlichen Befürchtungen als Übertreibungen. 
  • In den Kreisen 2, 3, 4 und 5 sollen einzelne Strassen zu Pärken werden. Am spektakulärsten ist die Umwandlung der Sihlfeldstrasse mit Bullinger- und Brupbacherplatz. 
  • Der Rat hat verschiedene Regelungen erlassen, mit denen die Verdichtung sozialverträglich ausgestaltet werden soll. Unter anderem soll die Zahl günstiger Wohnungen erhöht werden. 

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