Switzerland

Ergotastatur im Test: Tippen kann so bequem sein

Der Schweizer Spezialist setzt seit Jahren auf besonders ergonomische Keyboards. Für den Pendleralltag waren die nichts. Aber jetzt im Homeoffice lohnt sich ein zweiter Blick.

Harmoniert mit Windows, Macbook und iPad: Die Ergo K860 von Logitech.

Harmoniert mit Windows, Macbook und iPad: Die Ergo K860 von Logitech.

Rafael Zeier

Als der erste Lockdown kam und mit ihm das Homeoffice, da vermisste ich meinen Desktop-Arbeitsplatz auf der Redaktion mit den zwei Grossbildschirmen kein bisschen. Meine Artikel konnte ich genauso gut an einem iPad auf dem Esszimmertisch erstellen.

Was ich vermisste, war meine Bürotastatur. Eine uralte Microsoft-Tastatur mit etwas angewinkelten und darum bequemeren Tasten. Die Comfort Curve 2000 ist schon weit über zehn Jahre alt und abgesehen von einem zwischenzeitlichen Y-Aussetzer immer noch in Topform.

Darum wurde ich sofort hellhörig, als der Schweizer Tastaturspezialist Logitech kürzlich anfragte, ob ich nicht die neuste Ergonomietastatur einmal ausleihen und -probieren wolle. Bislang waren diese Riesentastaturen für mich nicht besonders spannend, da ich meist unterwegs bin und keinen Platz dafür habe.

Auch für Schnelltipper

Ich habe die Tastatur nun zwei Wochen an meinem iPad, dem neuen Macbook Air und einem riesigen Dell-Laptop (Testberichte folgen) ausprobiert. Als Erstes fällt auf, wie riesig die Tastatur ist. Mit dem integrierten Handgelenkkissen ist sie nochmal deutlich grösser als meine halbwegs ergonomische Tastatur im Büro.

Nach kurzer Eingewöhnungszeit fühlt man sich auch als professioneller Schnelltipper auf dem neuen Schreibgerät zu Hause. Dass die beiden Tastaturhälften etwas auseinander liegen, sieht auf Fotos befremdlich aus, ist im Alltag aber sehr bequem.

Sehr gut gefällt auch, dass sich die Tastatur mit drei verschiedenen Geräten per Bluetooth verbinden lässt. So kann ich auf Tastendruck zwischen iPad, Macbook und Windows wechseln. Apropos Tasten, die Ergo K860, so heisst das neuste Modell, hat oberhalb der Zahlen allerhand Funktionstasten, die auf allen Betriebssystemen funktionieren.

Der grösste Nachteil der Ergo K860 ist ihr Äusseres. Sie ist nicht besonders elegant und kein Hingucker. Nach getaner Schreibarbeit ist man verleitet, sie schnell im Schrank zu verräumen. Bei einem Preis von gerade mal 120 Franken kann man aber nicht allzu laut reklamieren.

Fazit: Die Ergo K860 ist für den Preis (anders als die überteuert anmutende Maus) einen Versuch wert. Wer viel schreibt, dürfte staunen, wie viel Komfort man mit so einer Tastatur gewinnt.

Aus dem Sonntagszeitung-Archiv: Mein Artikel vom 8. Januar 2017 zum Y-Aussetzer.

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