Switzerland

Erfolgreich trotz Corona: Zürcher Badis zählen überraschend viele Eintritte

Die Saison dauerte 44 Tage weniger lang, dennoch zählten die Badis nur 17 Prozent weniger Eintritte als im Vorjahr.

Die Zürcher Sommerbadis wurden auch dieses Jahr rege besucht, im Freibad Letzigraben ist dies weiterhin möglich – aber ohne Plantschen.

Die Zürcher Sommerbadis wurden auch dieses Jahr rege besucht, im Freibad Letzigraben ist dies weiterhin möglich – aber ohne Plantschen.

Foto: Urs Jaudas 

Die Badesaison 2020 in der Stadt Zürich ist definitiv vorbei: Am Sonntagabend hat das Seebad Utoquai als letztes der 15 Stadtzürcher Sommerbäder seine Pforten geschlossen. Die Zahl der Eintritte lässt sich trotz Corona sehen. Insgesamt zählten die Bäder 1'632'900 Eintritte.

Zum Vergleich: Im Vorjahr registrierten die Bäder 1'969'478 oder 17 Prozent mehr Eintritte. Wegen der Pandemie startete die Badesaison 44 Tage später als geplant. Sie dauerte vom 25. Mai bis zum 25. Oktober. Trotzdem sei es eine erfolgreiche Saison gewesen, wie das Sportamt der Stadt Zürich am Montag mitteilte.

Die Zahlen des Seebads Enge sowie des Männerbads Schanzengraben sind in den Zahlen nicht ausgewiesen. Sie werden privat betrieben.

Letzigraben wird wieder im Winter genutzt

Eine Badi bleibt dennoch noch etwas offen: Das Freibad Letzigraben, das sogenannte Max-Frisch-Bad, ist auch dieses Jahr für die Winternutzung öffentlich zugänglich – bis im März. Das Becken bleibt jedoch gesperrt, schwimmen ist verboten.

Liegewiesen, Grillstelle, Spielgarten, Tischtennistisch, Gartenmühle und Gartenschach können kostenlos benutzt werden. Die unbeheizten Räume vor Ort können zudem für Veranstaltungen gemietet werden. Für Hunde ist der Zutritt zur Anlage verboten.

Das Bad ist täglich von 9 Uhr bis 17 Uhr geöffnet, im Oktober und März bis 18 Uhr. Wenn Fussballspiele im Stadion Letzigrund stattfinden, werde das Freibad zudem zwei Stunden vor Anpfiff geschlossen.

130’000 Franken Mehrkosten

Die Winternutzung der Badi im Kreis 9 ist ein Pilotversuch und wird nach drei Jahren ausgewertet. Der Ursprung dieses Versuchs ist eine Petition der Grünen Kreis 3/9 vom Herbst 2018 mit dem Namen «Die Letzibadi – auch ein 4-Jahreszeiten-Stadtpark!». 1200 Personen hatten diese unterzeichnet.

Für den Pilotversuch setzt das Sportamt der Stadt Zürich pro Jahr rund 130'000 Franken ein. Damit werden das Aufsichtspersonal, die Kosten für Reinigung sowie für die Sicherung der Schwimmbecken finanziert. Darin nicht einberechnet sind die Kosten für die Arealpflege, die dem Sportamt auch bisher entstanden, wenn die Anlage im Winter geschlossen blieb.

Ausserhalb der Badesaison sind auch die Strandbäder Mythenquai und Tiefenbrunnen kostenlos für die Bevölkerung zugänglich.

ema

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